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Videos des Christchurch-Attentat verbreitet – Philip Arps verurteilt

21 Monate Haft  

Videos des Christchurch-Anschlags verbreitet – verurteilt

18.06.2019, 14:44 Uhr | AFP

 (Quelle: Reuters)
Verurteilung für Teilen des Christchurch-Videos

In Neuseeland ist ein Mann aus der Neonazi-Szene wegen der Verbreitung von Videos über das Massaker in zwei Moscheen in Christchurch zu 21 Monaten Gefängnis verurteilt worden. (Quelle: Reuters)


Neuseeland: Ein Neonazi wurde zu 21 Monaten Haft verurteilt, weil er Videos über das Christchurch-Massaker verbreitet hatte. (Quelle: Reuters)


Er verbreitete Videos des Anschlags in Christchurch im Internet – nun hat das Gericht in Neuseeland den vorbestraften Philip Arps zu 21 Monaten Haft verurteilt. 

Wegen der Verbreitung der Videoaufnahmen von dem Christchurch-Anschlag mit 51 getöteten Muslimen ist ein 44-jähriger Neuseeländer zu 21 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Wie die örtlichen Medien am Dienstag berichteten, bekannte sich der 44-jährige Angeklagte Philip Arps schuldig, Videomaterial zu dem Anschlag vom 15. März im Internet weiterverbreitet zu haben. Arps hatte die vom mutmaßlichen Attentäter Brenton Tarrant angefertigten Liveaufnahmen weiterverbreitet und laut "New Zealand Herald" außerdem noch Fadenkreuze und eine Zählung der Opfer eingefügt.

Philip Arps hätte bis zu 14 Jahre Haft bekommen können

Arps ist ein bekennender Anhänger von rassistischem Gedankengut. Er wurde 2016 für schuldig befunden, an der Al-Noor-Moschee in Christchurch, die zu den Anschlagszielen vom 15. März zählte, einen Schweinekopf angebracht zu haben. Die neuseeländische Medienaufsicht erklärte das Weiterverbreiten des Videomaterials von dem Anschlag kurz nach der Tat für strafbar. Das Strafmaß kann bis zu 14 Jahre Gefängnis betragen. Arps wurde vier Tage nach dem Anschlag festgenommen.

 
Der wegen Mordes in 51 Fällen, 40-fachen versuchten Mordes und Terrorismus angeklagte Australier Tarrant plädierte vergangene Woche auf nicht schuldig. Der 28-Jährige sitzt in einem Hochsicherheitsgefängnis in Auckland ein. Der eigentliche Prozess soll im Mai kommenden Jahres beginnen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur afp

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