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Österreich: Nach Wiener Terroranschlag - DNA eines Osnabrückers entdeckt

Vier Tote  

Nach Wiener Terroranschlag – DNA eines Osnabrückers entdeckt

06.11.2021, 12:41 Uhr | dpa

Österreich: Nach Wiener Terroranschlag - DNA eines Osnabrückers entdeckt. Markierte Einschusslöcher an einer Tür am Tatort nach dem Terroranschlag im Wiener Stadtzentrum: Ein Mann aus Osnabrück wurde festgenommen. (Quelle: dpa/Matthias Schrader/AP)

Markierte Einschusslöcher an einer Tür am Tatort nach dem Terroranschlag im Wiener Stadtzentrum: Ein Mann aus Osnabrück wurde festgenommen. (Quelle: Matthias Schrader/AP/dpa)

Im November 2020 sind 4 Menschen in Wien erschossen worden, 20 wurden verletzt. Nun ist ein Islamist aus Osnabrück mit dem Anschlag in Verbindung gebracht worden. Seine DNA überführte ihn.

Nach dem Wiener Terroranschlag vom November 2020 sind laut mehreren Medien DNA-Spuren eines Islamisten aus der deutschen Stadt Osnabrück bei dem getöteten Attentäter gefunden worden.

Wie der "Spiegel" und die Wiener Zeitung "Der Standard" aus Ermittlungsakten zitierten, wurden die Spuren auf Klebeband an der Sprengstoffgürtel-Attrappe gefunden, die der Angreifer trug. Auch das Wiener Magazin "Profil" berichtete über den Fund. Der junge Mann aus Osnabrück und ein weiterer Islamist aus Kassel waren kurz nach dem Attentat ins Visier der Ermittler geraten, weil sie den Täter davor in Wien besucht hatten. Dabei trafen sie auch weitere Gleichgesinnte aus Österreich und der Schweiz.

4 Tote, 20 Verletzte

Bei dem Anschlag erschoss ein junger IS-Sympathisant vier Menschen, darunter eine Deutsche. Mehr als 20 Menschen wurden verletzt. Schon im Juli hatte die deutsche Bundesanwaltschaft berichtet, dass die DNA einzelner Teilnehmer der Wiener Treffen später auf den bei dem Anschlag verwendeten Waffen nachgewiesen worden sei. Die Bundesanwaltschaft verdächtigt die Männer aus Deutschland der Nichtanzeige geplanter Straftaten.

Laut "Spiegel" ist bislang noch unklar, wie und wann die DNA des Osnabrückers auf das Klebeband der Attrappe kam. Sein Anwalt wollte sich gegenüber den Medien nicht äußern.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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