Sie sind hier: Home > Panorama > Unglücke >

Flucht vor Hurrikan "Florence": Trump warnt vor "extrem gefährlichem" Monster-Sturm

...

Flucht vor Hurrikan "Florence"  

Trump warnt vor extrem gefährlichem Monster-Sturm

12.09.2018, 22:58 Uhr | dpa, pdi

Hurricane Florence nimmt kurs auf Ostküste der USA (Quelle: Screenshot Reuters)
Hurricane Florence nähert sich der Ostküste der USA

Hurricane Florence nähert sich der Ostküste der USA. Die Aufnahmen von der ISS zeigen die gigantischen Ausmaße des Wirbelsturms. Experten befürchten den schwersten Wirbelsturm seit 30 Jahren. (Quelle: Reuters)

Hurricane Florence nähert sich der Ostküste der USA. Die Aufnahmen von der ISS zeigen die gigantischen Ausmaße des Wirbelsturms. Experten befürchten den schwersten Wirbelsturm seit 30 Jahren. (Quelle: Reuters)


Ein "Monster", ein "Mike-Tyson-Faustschlag" für die Küste: Die Warnungen vor dem Hurrikan "Florence" sind eindringlich. Der Sturm nähert sich unaufhaltsam der Südostküste der USA. Die Zeit, vor dem Unwetter zu flüchten, läuft ab.

US-Präsident Donald Trump und Katastrophenschützer haben eindringlich vor dem Hurrikan "Florence" gewarnt, der sich der Südostküste der USA nähert. Die Menschen sollten sich in Sicherheit bringen - US-Medien sprachen von mehr als einer Million Betroffenen, die die Küstenregion verlassen sollten. "Spielt keine Spielchen mit ihm. Er ist groß", sagte Trump am Mittwoch in einer Video-Botschaft über den Wirbelsturm. "Dieser Sturm ist extrem gefährlich", twitterte er kurze Zeit später.

Die US-Katastrophenschutzbehörde FEMA mahnte, es sei der letzte Tag, an dem Evakuierungen noch ungehindert möglich seien. Es sei absehbar, dass der Sturm schwere Schäden anrichten werde. Das Nationale Hurrikan-Zentrum sprach von einer lebensgefährlichen Situation.

USA treffen Vorbereitungen

"Florence" war in den vergangenen Tagen zu einem Hurrikan der Stärke 4 angewachsen - mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 220 Kilometern pro Stunde hatte dann aber weiter an Kraft verloren. Der Wirbelsturm sei auf die Stufe 2 der fünfstufigen Hurrikan-Skala herabgesetzt worden, teilte das Nationale Hurrikanzentrum der USA (NHC) am Mittwochabend (Ortszeit) mit. Dem NHC zufolge bringt "Florence" Windgeschwindigkeiten von 175 Stundenkilometern mit sich.

Der Wirbelsturm selbst bewegt sich dagegen nur langsam vorwärts - zuletzt mit etwa 28 Kilometern pro Stunde. Erst zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (Ortszeit) soll er auf die Südostküste der USA treffen. In der Schneise des Hurrikans liegen vor allem die US-Bundesstaaten North Carolina und South Carolina, weiter nördlich auch Virginia. Meteorologen sagten zuletzt aber voraus, der Hurrikan könne noch etwas südlich eindrehen.

Trump mahnte auf Twitter, in dem Fall könnten auch Teile des Bundesstaates Georgia betroffen sein. In seiner Video-Botschaft rief er dazu auf, die gefährdeten Küstengebiete zu verlassen. "Wir wollen, dass alle in Sicherheit sind." Der Sturm werde bald auf die Küste treffen. Trump versicherte, die US-Behörden seien gerüstet für das Unwetter. "Wir werden damit fertig, wir sind bereit." Alle Vorbereitungen seien getroffen. "Aber trotzdem können schlimme Dinge passieren." Das Nationale Hurrikan-Zentrum warnte vor lebensbedrohlichen Sturmfluten, starkem Regen und extremen Winden.

"Ein Mike-Tyson-Faustschlag"

Die Katastrophenschutzbehörde FEMA sprach von einem sehr gefährlichen Sturm. "Das ist nicht nur ein Tropensturm", sagte Jeff Byard, ein Vertreter der Behörde. "Das ist ein Mike-Tyson-Faustschlag für die Küste von Carolina." Noch könnten die Menschen die Küstengebiete ungehindert verlassen. Alle sollten den Aufrufen der Behörden folgen und das tun. Später sei das nur noch schwer möglich. Byard appellierte auch an die Menschen, Nothelfer nicht dadurch zu gefährden, dass sie in den bedrohten Gebieten blieben und später gerettet werden müssten. Es gebe genug Notunterkünfte.

Viele Menschen wollen ihre Häuser aber nicht verlassen. Darüber hatte etwa die Bürgermeistern des Urlaubsortes Myrtle Beach in South Carolina geklagt. Auch in US-Fernsehsendern meldeten sich immer wieder Menschen aus den bedrohten Küstengebieten zu Wort, die sagten, dass sie lieber zu Hause bleiben wollen. Sie hätten sich mit Essen und Stromgeneratoren eingedeckt und fühlten sich sicher. Behördenvertreter halten das für lebensgefährlich.

Große Schäden erwartet

Die Katastrophenschutzbehörde erklärte, der Hurrikan werde über Land zwar schnell an Kraft verlieren, starken Regen aber auch in Gebiete bringen, die nicht an der Küste liegen. Byard sagte, es sei noch zu früh abzuschätzen, wie viel Schaden "Florence" anrichten werde. Absehbar sei aber, dass der Sturm die Stromversorgung unterbrechen, Häuser zerstören und Straßen und Brücken beschädigen werde.

Menschen in Wilmington, North Carolina, bereiten sich auf Hurrikan "Florence" vor: Durch den Wirbelsturm wird mit starken Überschwemmungen gerechnet. (Quelle: Reuters)Menschen in Wilmington, North Carolina, bereiten sich auf Hurrikan "Florence" vor: Durch den Wirbelsturm wird mit starken Überschwemmungen gerechnet. (Quelle: Reuters)

Der Gouverneur von North Carolina, Roy Cooper, hatte am Dienstag von einem historischen Hurrikan gesprochen und gesagt: "Dieser Sturm ist ein Monster. (...) Er ist groß, und er ist böse."

Der deutsche Astronaut Alexander Gerst veröffentlichte am Mittwoch Bilder des Hurrikans auf Twitter - aufgenommen von der Internationalen Raumstation (ISS) aus. Dazu schrieb er, "Florence" sei so groß, dass sie den Wirbelsturm nur mit einem Weitwinkel-Objektiv hätten fotografieren können. "Bereitet euch vor an der Ostküste", mahnte Gerst. "Da kommt ein Alptraum auf euch zu, mit dem nicht zu spaßen ist."

Verwendete Quellen:
  • dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Jetzt bis zu 225,- € Gutschrift: Digitales Fernsehen
hier EntertainTV buchen
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018