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Waldbrand in Südfrankreich: Tausende Menschen in Sicherheit gebracht

Westlich von Marseille  

2.700 Menschen wegen Waldbrand in Sicherheit gebracht

05.08.2020, 21:50 Uhr | dpa

Waldbrand in Südfrankreich: Tausende Menschen in Sicherheit gebracht. Feuersbrunst: Brände wie dieser im Chiberta-Wald hielten den Südwesten Frankreichs in Atem. (Quelle: dpa/Bob Edme/AP)

Feuersbrunst: Brände wie dieser im Chiberta-Wald hielten den Südwesten Frankreichs in Atem. (Quelle: Bob Edme/AP/dpa)

Weil der Wald im südfranzösischen Département Bouches-du-Rhône brennt, hat die Feuerwehr fast 3.000 Menschen evakuiert. Das Feuer hatte sich zuvor unerwartet schnell ausgebreitet.

Die Feuerwehr hat wegen eines heftigen Waldbrands in einem südfranzösischen Urlaubsgebiet Tausende Menschen in Sicherheit gebracht. Mindestens 2.700 Menschen, darunter viele Touristen, mussten in der Nacht zu Mittwoch vor den Flammen fliehen, wie die Feuerwehr des Départements Bouches-du-Rhône mitteilte. Es gebe keine Verletzten.

Rund 1.800 Einsatzkräfte hatten demnach in der Nacht gegen den Brand westlich der Hafenstadt Marseille gekämpft. Das Feuer zerstörte mehr als 1.000 Hektar Land. Die Feuerwehr war auch am Mittwoch weiterhin im Einsatz, um den Brand zu kontrollieren.

Arbeit könnte mehrere Tage dauern

Medienberichten zufolge mussten mehrere Campingplätze an der Mittelmeerküste in Martigues und Sausset-les-Pins evakuiert werden. Auf Fotos, die der Fernsehsender BFMTV zeigte, war zu sehen, wie Urlauber von den Campingplätzen in Richtung Meer gebracht wurden. Die Menschen seien in Turnhallen untergebracht worden.

Der Brand war am Mittwochmorgen noch nicht völlig unter Kontrolle, erklärte der Leiter der Feuerwehr von Bouches-du-Rhône, Grégory Allione, der Nachrichtenplattform Franceinfo. Das Feuer habe sich mit einer Geschwindigkeit von bis zu acht Kilometern pro Stunde ausgebreitet. Nun gehe es darum, die Ränder des Feuers zu kontrollieren. Diese Arbeit könne mehrere Tage dauern, erklärte Allione.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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