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Vulkan Fagradalsfjall in Island: Wanderer in Felsspalte gefallen?

Sorge in Island  

Wanderer in Felsspalte gefallen? Großeinsatz bei Vulkan

05.04.2021, 16:52 Uhr | dpa

 (Quelle: KameraOne)
Drohnenbilder zeigen dramatische Veränderung an Vulkan

An dem isländischen Vulkan Fagradalsfjall haben sich am Montag zwei neue Felsspalten aufgetan. Wanderer wurden in Sicherheit gebracht, der Berg bleibt für Touristen zunächst geschlossen. (Quelle: KameraOne)

Neue Risse am Vulkan: Drohnenbilder zeigen die Felsspalten, aus denen Lava strömt. (Quelle: KameraOne)


An dem isländischen Vulkan, der seit Wochen Glut und Asche speit, klafft eine neue Felsspalte. Einsatzkräfte befürchten, dass Wanderer in den Abgrund gefallen sein könnten.

Wegen einer neuen, rund 500 Meter langen Felsspalte hat es an dem auf Island seit Wochen sprudelnden Vulkan einen größeren Polizeieinsatz gegeben. Der örtliche Polizeichef sagte am Montagmittag dem isländischen Sender RUV, Hubschrauber würden eingesetzt, um etwaige Wanderer auf dem Berg in Sicherheit zu bringen. Auf der Webcam von RUV, die das Ausbruchsgeschehen seit zwei Wochen live überträgt, seien Menschen auf dem Berg zu sehen gewesen, sagte er. Diese könnten gefährdet sein – auch durch möglicherweise zunehmende Schwefelgase.

Nach der Evakuierung sollte der Berg Fagradalsfjall für die Öffentlichkeit zunächst geschlossen werden. Rund 50 Einsatzkräfte wurden zum Ort des Geschehens gerufen. Die weiteren Folgen der neuen Entwicklung waren zunächst unklar. Auf den Webcam-Aufnahmen ist seit Wochen zu sehen, wie glühendes, flüssiges Gestein aus einem kraterähnlichen Gebilde aus der Erde sprudelt.

Die Eruption, der die Isländer den Namen Geldingadalsgos gegeben haben, hatte Mitte März in einem abgeschiedenen Gebiet auf der Reykjanes-Halbinsel rund 30 Kilometer südwestlich von Reykjavik begonnen. Die an die Erdoberfläche tretende Lava stammt von einem unterirdischen vulkanischen System namens Krýsuvík. Ein Ausbruch dieser Art hatte sich durch Tausende Erdbeben angekündigt. Eine Gefahr für Menschen, Ortschaften oder die nicht weit entfernte Hauptstadt Reykjavik bestand nach Angaben der Behörden bislang nicht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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