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Unwetter im Schwarzwald: Hagelmassen blockieren Ortskern

Unwetter im Schwarzwald  

Hagelmassen blockieren Ortsdurchfahrt

22.06.2021, 13:38 Uhr
Unwetter im Schwarzwald: Hagelmassen blockieren Ortskern. Schneisen im Hagel: Die Eismassen wurden in die Dorfmitte des Schwarzwald-Örtchens Bachheim gespült und trümten sich dort.  (Quelle: Petra Kramer)

Schneisen im Hagel: Die Eismassen wurden in die Dorfmitte des Schwarzwald-Örtchens Bachheim gespült und trümten sich dort. (Quelle: Petra Kramer)

Bauhof und Landwirte im Einsatz gegen Hagel: Ein Unwetter hat im Schwarzwald eine Ortsdurchfahrt unpassierbar gemacht. Die Eismassen mussten mit Baufahrzeugen weggeschafft werden.

Hagelberge haben am Montagabend eine Ortsdurchfahrt im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald unpassierbar gemacht. Mit Planierraupe und Radlader musste die Straße geräumt werden. Was in Bachheim, einem kleinen Stadtteil von Löffingen, ab 18.40 Uhr losbrach, kam einem kleinen Weltuntergang gleich: Binnen 20 Minuten fielen laut der Seite "Schwarzwaldwetter" in dem Ort 38,9 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Das sei mehr als ein Viertel dessen, dort normalerweise im ganzen Monat Juni an Regen fällt. Und ein großer Teil kam als Hagel runter.

"Alle Straßen sind zu Flüssen geworden", berichtete Ortsvorsteherin Petra Kramer t-online. "Und am tiefsten Punkt in der Ortsmitte hat es sich dann gesammelt, die Hagelkörner standen bis zu einem Meter hoch dort." Selbst alte Einwohner des Ortes könnten sich nicht an Vergleichbares erinnern. 

Hagelberge auf der Straße: Im Löffinger Stadtteil Bachheim im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald kamen in kurzer Zeit enorme Mengen herunter. (Quelle: Freiwillige Feuerwehr Löffingen)Hagelberge auf der Straße: Im Löffinger Stadtteil Bachheim im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald kamen in kurzer Zeit enorme Mengen herunter. (Quelle: Freiwillige Feuerwehr Löffingen)

Die Feuerwehr Bachheim habe im Zusammenspiel mit der Feuerwehr der Stadt Löffingen, dem Bauhof und Landwirten die Straße schnell freiräumen können. Mehrere Lkw-Ladungen seien aus dem Ort gefahren worden. Schäden seien vergleichsweise gering, zwei Keller seien vollgelaufen und zwei Dächer beschädigt, zudem gab es einen Hangrutsch.

Weitere Unwetter drohen

Bis zum Ende der Woche muss in der Südosthälfte Deutschlands immer wieder mit unwetterartigen Gewittern inklusive Starkregen gerechnet werden, sagte der Meteorologe Marcus Beyer vom Deutschen Wetterdienst. Dort klettern die Temperaturen bis auf 26 Grad Celsius, teilweise kann es noch ein wenig wärmer werden.

Für den Nordwesten sind hingegen keine Unwetter in Sicht, dort wird es mit Temperaturen um die 20 Grad deutlich kühler als im Rest der Republik. In den Nächten sacken dort die Werte bis auf 7 bis 10 Grad ab, während es im Südosten zu nächtlicher Stunde mit 16 bis 17 Grad immer noch mild bleibt. Eine weitere Hitzewelle ist für Deutschland demnach nicht in Sicht.

Verwendete Quellen:

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