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Japan: Starkes Erdbeben im Großraum Tokio registriert

Warnung vor Nachbeben  

Starkes Erdbeben erschüttert Großraum Tokio

07.10.2021, 17:01 Uhr | dpa

Japan: Starkes Erdbeben im Großraum Tokio registriert. Tokio bei Nacht: Im Großraum der japanischen Hauptstadt wurde ein Erdbeben registriert. (Archivfoto) (Quelle: Getty Images/Carl Court)

Tokio bei Nacht: Im Großraum der japanischen Hauptstadt wurde ein Erdbeben registriert. (Archivfoto) (Quelle: Carl Court/Getty Images)

Die Region um die japanische Hauptstadt hat ein Beben der Stärke 6,1 registriert. Züge und Fahrstühle sollen ausgefallen sein. Allerdings bestehe keine Tsunami-Gefahr.

Ein Erdbeben der Stärke 6,1 hat am späten Donnerstagabend (Ortszeit) den Großraum Tokio erschüttert. Eine Tsunami-Gefahr bestehe nicht, wie die nationale Meteorologische Behörde bekanntgab. Berichte über mögliche Verletzte oder Schäden gab es zunächst nicht. Auch aus dem abgeschalteten Atomkraftwerk Tokai Nummer Zwei in der Tokioter Nachbarprovinz Ibaraki habe es keine Berichte über Unregelmäßigkeiten gegeben, meldete der Fernsehsender NHK am Abend. Die Bewohner wurden vor möglichen Nachbeben gewarnt.

Der Erdstoß brachte Häuser in Tokio und umliegenden Gebieten ins Schwanken. Der Betrieb von Hochgeschwindigkeitszügen wurde vorübergehend unterbrochen. Auch gab es Berichte über Fahrstühle, die stehen geblieben sind. Schon kurz nach dem Erdstoß zeigten Live-Bilder des japanischen Fernsehens jedoch normale Straßenszenen am späten Abend, auch die Verkehrsampeln funktionierten. Das asiatische Inselreich Japan ist eines der am stärksten erdbebengefährdeten Länder der Welt.

Epizentrum des Bebens in Chiba

Das Epizentrum des Bebens lag in der Tokioter Nachbarprovinz Chiba, wie die Meteorologische Behörde weiter bekanntgab. Vor gut zehn Jahren hatte ein Erdbeben der Stärke 9,0 und ein dadurch ausgelöster Tsunami weite Küstenstriche im Nordosten Japans zerstört und Tausende Menschen in den Tod gerissen. In der Folge kam es zum Super-Gau im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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