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Bad Emstal: Elf Jahre Haft für Mord aus sexuellem Motiv an Mädchen (14)


Sexuelles Motiv
Mord an Mädchen (14) – Mann verurteilt

Von afp
Aktualisiert am 29.05.2024Lesedauer: 1 Min.
Prozess in KasselVergrößern des BildesDie 1. Große Jugendkammer des Landgerichts Kassel hat einen 21-Jährigen wegen Mordes verurteilt. (Quelle: Nicole Schippers/dpa/dpa-bilder)
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Er tötete ein Mädchen aus sexuellen Gründen. Nun wurde ein Mann zu einer langen Haftstrafe verurteilt.

Ein 21-jähriger Mann ist vom Landgericht Kassel zu einer Freiheitsstrafe von elf Jahren und neun Monaten in einer sozialtherapeutischen Anstalt verurteilt worden. Das Gericht befand ihn des Mordes an einem 14-jährigen Mädchen für schuldig. Darüber hinaus behält sich das Gericht eine anschließende Sicherungsverwahrung vor.

Wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch bekannt gab, hatte der Täter das junge Mädchen, mit dem er befreundet war, im September vergangenen Jahres in der Nähe eines Waldstücks bei Bad Emstal (Hessen) erwürgt. Als Motiv für seine Tat nannte er die Befriedigung seines Geschlechtstriebs.

Verurteilung auch wegen Störung der Totenruhe

Zudem berührte der Mann den Leichnam des Mädchens nach ihrem Tod auf "sexuell motivierte Weise" und filmte seine Handlungen teilweise mit seinem Mobiltelefon. Aus diesem Grund verurteilte ihn das Gericht zusätzlich wegen Störung der Totenruhe.

Das Mädchen galt seit dem 27. September 2023 als vermisst. Nur einen Tag später wurde ihre Leiche nahe einem Feldweg bei Bad Emstal gefunden. Der Verdacht fiel schnell auf den damals 20-jährigen Bekannten des Opfers, da er zur Zeit ihres Verschwindens in der Gegend gesichtet wurde.

Nachdem der Leichnam des Mädchens gefunden worden war, rückten die Aussagen des jungen Mannes ins Zentrum der polizeilichen Ermittlungen. Noch am selben Abend nahmen die Behörden den Tatverdächtigen fest. Bei ihm wurde unter anderem das Handy des Opfers gefunden. Zudem entdeckten die Ermittler auf den von ihm genutzten Mobiltelefonen belastende Videodateien.

Transparenzhinweis
  • Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Wir freuen uns über Hinweise an t-online@stroeer.de.
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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