t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online - Nachrichten für Deutschland
Such IconE-Mail IconMenü Icon



HomePanoramaKriminalität

Messer-Angriff in Mannheim: Iraker verhinderte Attacke fast


"Ich liebe Deutschland"
Iraker stürzte sich wohl auf den Messer-Angreifer von Mannheim

Von t-online, te

Aktualisiert am 05.06.2024Lesedauer: 2 Min.
Der Messermord von Mannheim erschüttert Deutschland.Vergrößern des BildesDer Messermord von Mannheim erschüttert Deutschland: Ein Iraker versuchte, das Schlimmste zu verhindern. (Quelle: Screenshot Telegram)
Auf WhatsApp teilen

Der Angriff eines Islamisten auf einen rechten Politiker in Mannheim hat die Republik schockiert. Nun spricht ein Iraker, der offenbar versuchte, den Attentäter abzuhalten.

Nach einem islamistischen Angriff auf den islamkritischen Aktivisten Michael Stürzenberger in Mannheim, bei dem auch der Polizist Rouven L. getötet wurde, spricht ein Iraker, der nicht namentlich genannt werden will: Er versuchte demnach in Mannheim, den Angriff auf Stürzenberger trotz der Gefahr für sein eigenes Leben zu verhindern.

Im Gespräch mit der "Welt" erinnert sich der Mann an den Tag. "Ich bin einfach gerannt und habe ihn (Anm. d. Red.: den Täter) festgehalten", sagt er. "Ich habe gesagt: Gott, gib mir Kraft", als er den Attentäter zu Boden drückte.

"Held von Mannheim" trauert um toten Polizisten

Inmitten des Chaos wurde er jedoch selbst Opfer von Gewalt. Ein anderer Mann griff den Iraker an, während dieser auf dem Messer-Angreifer saß. "Ich habe mehrere Schläge auf meinen Kopf bekommen", schildert der Mann weiter. Danach habe er den Mann losgelassen und mehrere Stiche in seinen Rücken bekommen.

Daraufhin konnte sich der Angreifer befreien und fügte Polizist Rouven L. (29) tödliche Stiche in Kopf und Nacken zu. Dass er den Tod des Polizisten nicht verhindern konnte, hinterließ beim Iraker tiefe Spuren.

Iraker musste selbst ins Krankenhaus

Der Helfer sei selbst schwer verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert worden. Am Montag sei er entlassen worden und sofort an den Ort des traumatischen Ereignisses zurückgekehrt, um es besser verarbeiten zu können.

Der "Welt" sagt er zudem: "Ich mache das von Herzen. Wenn das noch mal passiert, mache ich es noch einmal, ich mache das noch tausendmal, wenn es sein muss." Er fügt hinzu: "Ich liebe Deutschland." Und: Er liebe alle Menschen, egal welcher Religion.

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...



TelekomCo2 Neutrale Website