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Cyberattacke in den USA: Hackerangriff auf Börsenaufsicht

Illegaler Aktienhandel  

Cyberattacke auf US-Börsenaufsicht

21.09.2017, 07:48 Uhr | AP

Cyberattacke in den USA: Hackerangriff auf Börsenaufsicht. 2016 wurde die US-Börsenaufsicht Opfer eines Hackerangriffs. (Quelle: dpa/Oliver Berg / Symbolbild)

2016 wurde die US-Börsenaufsicht Opfer eines Hackerangriffs. (Quelle: Oliver Berg / Symbolbild/dpa)

Nach eigenen Angaben ist die amerikanische Börsenaufsicht im Jahr 2016 Opfer eines Hackerangriffs geworden.

Die Cyberattacke auf eine Datenbank namens Edgar habe vermutlich die Grundlage für illegalen Aktienhandel gebildet, teilte der Vorsitzende der Börsenaufsicht, Jay Clayton, am Mittwochabend (Ortszeit) auf der Webseite der SEC mit. Eine Überprüfung des Sicherheitsprofils der Behörde habe ergeben, das ein zuvor entdeckter "Vorfall" durch eine Schwäche im Edgar-Eingabesystem entstanden sei.

Der Stellungnahme zufolge wurde die Software-Schwäche schnell nach der Aufdeckung des Hackerangriffs im vergangenen Jahr behoben. Die Möglichkeit, dass die Schwäche für verbotene Profite habe genutzt werden können, sei aber erst im vergangenen Monat deutlich geworden, hieß es.
Bei der US-Börsenaufsicht müssen Unternehmen relevante Finanzmarktdaten über das System Edgar angeben, die dann beispielsweise Aktionären zur Verfügung stehen. Pro Jahr werden mehr als 1,7 Millionen elektronische Eingaben gemacht.

Die SEC erklärte, bei dem Hackerangriff seien keine persönlichen Daten offenbart worden. Bei einer internen Überprüfung im Jahr 2014 seien zudem einige Laptops der Behörde nicht mehr auffindbar gewesen, sagte Clayton. Auf diesen seien möglicherweise nichtöffentliche Informationen gespeichert gewesen. Die Börsenaufsicht arbeite mit den zuständigen Behörden zusammen, um mögliche Konsequenzen auszuloten.

Daten von rund 143 Millionen Amerikanern

Vor rund zwei Wochen hatte der US-Finanzdienstleister Equifax bekannt gegeben, dass Unbekannte zwischen Mai und Juli dieses Jahres sensible Daten von rund 143 Millionen Amerikanern gestohlen haben. Darunter fielen demnach unter anderem Sozialversicherungsnummern, Geburtsdaten, Adressen und Kreditkartendaten.

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