Sie sind hier: Home > Panorama > Kriminalität >

Millionenschaden in Lübeck: Betrunkener Gabelstapler zerstört 40 Autos

Dutzende Neuwagen zerstört  

Betrunkener fährt Amok mit Gabelstapler

30.10.2017, 10:28 Uhr | t-online.de

Millionenschaden in Lübeck: Betrunkener Gabelstapler zerstört 40 Autos. Rund 40 Autos hat der betrunkene Mann auf dem Skandinavienkai zerstört. (Quelle: Holger Kröger)

Rund 40 Autos hat der betrunkene Mann auf dem Skandinavienkai zerstört. (Quelle: Holger Kröger)

In der Nacht zum Sonntag hat ein betrunkener Mann auf dem Terminalgelände des Lübecker Skandinavienkais mit einem Gabelstapler rund 40 Fahrzeuge beschädigt. Er verursachte einen Schaden in einstelligem Millionenbereich, so vermutet die Polizei.

Kurz nach Mitternacht um 0:18 Uhr entdeckten als Mitarbeiter auf dem Skandinavienkai die Tat und alarmierten sofort die Polizei, die mit gleich sechs Streifenwagen ausrückten. Um 0:35 Uhr gelang es Beamten aus Kücknitz auf den 32-Tonnen-Stapler zu klettern und den Mann zu bändigen.

"Unter Androhung der Anwendung von Pfefferspray und unter Einsatz einfacher körperlicher Gewalt gelang es den Beamten, den Fahrer über die Fahrzeugleiter zu Boden zu bringen und dort zu fixieren", so ein Sprecher.

Dem Polizeigewahrsam zugeführt, ergab der dort durchgeführte Alkoholtest einen Wert von 1,14 Promille. Die Staatsanwaltschaft beorderte einen Dolmetscher, um die Beweggründe des 28-Jährigen zu erfahren.

Hochwertige Neufahrzeuge zerstört

Nach bisherigem Stand sind rund 40 Fahrzeuge, zum Teil hochwertige Neufahrzeuge, beschädigt oder zerstört worden. Der entstandene Schaden dürfe im einstelligen Millionenbereich einordnen zu sein, so ein Polizeisprecher. "Es handelt sich bei den beschädigten Autos größtenteils um zur Verschiffung bereitgestellte Neufahrzeuge."

Ob der Mann auf dem Skandinavienkai einer beruflichen Tätigkeit nachgeht, ist noch nicht bekannt. Die Polizei geht aber von einer Verbindung aus, da es Sachkenntnis benötige einen solchen Stapler zu fahren. 

Ob der Mann nackt gewesen sein soll, ist bisher nur ein Gerücht. Die Polizei bestätigte aber, dass er nicht ganz unbekleidet war.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal