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600 Insassen randalieren | Häftling stirbt bei US-Gefängnisaufstand


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Häftling stirbt bei US-Gefängnisaufstand

Von ap
Aktualisiert am 03.03.2018Lesedauer: 1 Min.
Polizisten vor dem Gefängnis in Arizona: Bei dem Aufstand kam ein Insasse ums Leben.
Polizisten vor dem Gefängnis in Arizona: Bei dem Aufstand kam ein Insasse ums Leben. (Quelle: Randy Hoeft/The Yuma Sun/ap-bilder)
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Bei einem Aufstand in einem Gefängnis im US-Staat Arizona ist ein Häftling ums Leben gekommen. 600 Gefangene randalierten in der Haftanstalt, noch ist unklar, wie es zu dem Aufstand kam.

Hunderte Inhaftierte des Gefängnisses in Arizona hätten Justizvollzugsbeamte angegriffen und Feuer gelegt, teilten die Behörden am Freitag mit. Das Handgemenge hatte Donnerstagabend begonnen und sich schließlich zu chaotischen Szenen mit 600 Häftlingen entwickelt. Einige hätten Steine geworfen, Matratzen und andere Gegenstände angezündet, hieß es. Fenster, Spülsteine und Toiletten seien beschädigt worden.


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Darüber hinaus meldeten die Behörden zerstörte Feuermelder und Überschwemmungen in der Haftanstalt. Es müssten nun alternative Unterkünfte für die Inhaftierten gefunden werden. Während des Aufstands, der insgesamt fast drei Stunden dauerte, kamen Einsatzkräfte aus dem Bezirk Yuma County zu Hilfe, um die Situation unter Kontrolle zu bringen.

Fast alle Beamten erschienen am Folgetag wieder zum Dienst

Bei der Auseinandersetzung erlitten offiziellen Zahlen zufolge 26 Inhaftierte und elf Gefängnismitarbeiter Verletzungen. Die Verletzungen seien nicht lebensgefährlich gewesen – die Beamten seien bis auf eine Person bereits am Freitag zurück zum Dienst erschienen. In der Haftanstalt im Süden von Arizona sitzen insgesamt 1147 Personen ein.

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Die Gefängnisbehörde des US-Staats teilte mit, zum Tod des Häftlings sei eine Ermittlung eingeleitet worden. Zudem müsse untersucht werden, wie es zu dem Aufstand gekommen und was die Motivation der randalierenden Insassen gewesen sei.

Der verstorbene Gefangene wäre im Herbst wieder auf freien Fuß gekommen

Der tote Häftling war 2017 wegen Drogenbesitzes zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Da er bereits zuvor Zeit abgesessen hatte, sollte der 32-Jährige im September entlassen werden.

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Verwendete Quellen
  • AP
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