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Dortmund: Böller-Panik in Einkaufzentrum – Ermittlungen gegen vier Jugendliche

Massenpanik im Einkaufzentrum  

Polizei ermittelt gegen vier Jugendliche

16.12.2018, 10:49 Uhr | dpa, job, t-online.de

Dortmund: Böller-Panik in Einkaufzentrum – Ermittlungen gegen vier Jugendliche. Ein Polizeiauto vor der Thier Galerie: Feuerwerkskörper haben in Dortmund Panik in dem Einkaufszentrum ausgelöst. (Quelle: dpa/Markus Wüllner )

Ein Polizeiauto vor der Thier Galerie: Feuerwerkskörper haben in Dortmund Panik in dem Einkaufszentrum ausgelöst. (Quelle: Markus Wüllner /dpa)

Plötzlich knallte es laut: Mit Böllern haben Unbekannte in einem Dortmunder Einkaufszentrum Panik ausgelöst. Einsatzkräfte mussten die Situation beruhigen.

Nach einer durch Böller ausgelösten Panik in einem Einkaufszentrum in Dortmund dauern die Ermittlungen gegen vier Jugendliche an. So prüft die Polizei derzeit Foto und Videomaterial, um die Abläufe genau zu klären, sagte ein Sprecher der Leitstelle am Sonntag. Nach ihrer Vernehmung seien die 14 und 15 Jahre alten Jugendlichen zunächst wieder auf freiem Fuß. Sie gelten aber weiter als tatverdächtig.

Die Polizei wirft ihnen vor, in einem Einkaufszentrum in Dortmund Feuerwerkskörper gezündet und geworfen zu haben. Damit sollen sie Angst und Schrecken im vorweihnachtlichen Einkaufsrummel verbreitet und bei vielen Besuchern Panik ausgelöst haben.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden mindestens sieben Menschen leicht verletzt. Sie berichteten demnach von Knalltraumata, Schockzuständen oder leichten Verletzungen durch die Böller, wie ein Sprecher der Leitstelle sagte. Die Polizei war am Samstagabend mit zahlreichen Kräften vor Ort, um die Lage zu beruhigen.

Jugendliche sollen Aktion gefilmt haben

Was gegen Abend genau passiert sei, müsse nun geklärt werden, sagte ein Polizeisprecher. 

Eine Beschäftigte des Einkaufszentrums erzählte den "Ruhr Nachrichten", die Böller seien aus einer Gruppe von zehn oder mehr Jugendlichen heraus gezündet worden. Sie hätten die Aktion auch gefilmt und seien dann weggelaufen.

Der Manager des Einkaufszentrums berichtete den "Ruhr Nachrichten", viele Besucher hätten geschrien und geweint. Es habe Durchsagen über die Lautsprecher gegeben, die deshalb aber nicht bei allen angekommen seien. Die Verkäufer hätten sehr gut reagiert und die Besucher durch die Notausgänge herausgelassen.  

Polizei bittet um Hinweise

Augenzeuge berichteten auf Twitter von Menschen, die aus der Thier Galerie liefen. Auf Handyvideos waren viele Polizei- und Krankenwagen zu sehen. Die Polizei rief Augenzeugen und mögliche weitere Verletzte dazu auf, sich zu melden.

 

 
Die Dortmunder Polizei versuchte auch in den sozialen Medien, die Situation zu beruhigen. Auf Twitter schrieben die Beamten auf Deutsch und Englisch, dass keine Gefahr für Besucher der Innenstadt und des Weihnachtsmarktes bestehe. Am Abend hatte sich die Situation wieder beruhigt. 

Verwendete Quellen:

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