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"Meine Hoffnung ist ziemlich geschrumpft"

dpa, Von Johannes Baumert, Gisela Gross

Aktualisiert am 02.03.2019Lesedauer: 3 Min.
Ein Kriminaltechniker der Berliner Polizei geht an dem Haus der Schwester der verschwundenen 15-jährigen Rebecca entlang: Mit dem Mädchen verschwand auch eine Decke aus dem Haus.
Ein Kriminaltechniker der Berliner Polizei geht an dem Haus der Schwester der verschwundenen 15-jährigen Rebecca entlang: Mit dem Mädchen verschwand auch eine Decke aus dem Haus. (Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa-bilder)
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Von einer jungen Berlinerin fehlt seit Tagen jede Spur. Ihr Schwager verstrickt sich bei der Vernehmung in Widerspr√ľche ‚Äď und wird festgenommen. Doch am Freitagabend kommt er wieder frei.

Hier ist die Gro√üstadt gef√ľhlt ganz weit weg: Die Einfamilienh√§user am s√ľdlichen Rand von Berlin wirken wie ausgestorben, das Viertel ist weitgehend menschenleer. Ausgerechnet hier im Haus des Schwagers des vermissten M√§dchens suchen Kriminaltechniker der Polizei am Freitag nach Spuren eines m√∂glichen Verbrechens an der seit mehr als zehn Tagen vermissten Berliner Sch√ľlerin Rebecca (15). Der Mann wurde einen Tag vorher festgenommen und galt als tatverd√§chtig. Am Freitagabend stand fest, dass der 27-J√§hrige wieder freikommt. Ein Ermittlungsrichter sah keinen dringenden Tatverdacht.


SEO-Title: Berliner Polizei sucht vermisste 15-Jährige

Der himbeerrote Twingo, in dem der Schwager am Tag des Verschwindens unterwegs gewesen war.
Der himbeerrote Twingo, in dem der Schwager am Tag des Verschwindens unterwegs gewesen war.
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Die seit Wochen vermisste Rebecca: Inzwischen sprechen die Ermittler zudem deutlich davon, dass die 15-Jährige getötet wurde.
Die seit Wochen vermisste Rebecca: Inzwischen sprechen die Ermittler zudem deutlich davon, dass die 15-Jährige getötet wurde. (Quelle: Polizei)
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Zu den Ergebnissen der Durchsuchung war noch nichts bekannt, als die Polizei am Freitagabend die Freilassung verk√ľndete. Eine Polizeisprecherin sagte, die Spurenauswertungen k√∂nnten Tage dauern. Die Ermittler erkl√§rten auch, warum der Mann √ľberhaupt festgenommen worden war: Es gebe nicht aufzukl√§rende Widerspr√ľche "zwischen seinen Angaben und den neusten Ermittlungsergebnissen". Der Mann sei an beiden Tagen vernommen worden, hie√ü es.


Inzwischen sprechen die Ermittler zudem deutlich davon, dass Rebecca get√∂tet wurde. "Da es nach wie vor keinerlei Lebenszeichen von der Vermissten gibt, ist inzwischen davon auszugehen, dass Rebecca Opfer eines T√∂tungsdeliktes wurde. Sie konnte bislang nicht aufgefunden werden", hie√ü es. "Mordkommission und Staatsanwaltschaft m√ľssen alles M√∂gliche tun, auch um das M√§dchen zu finden", sagte eine Sprecherin.

Ermittler tragen gro√üe braune T√ľten ins Einatzfahrzeug

Akribisch untersuchen die Experten des Landeskriminalamtes (LKA) das kleine, etwas in die Jahre gekommene Haus mit der weißen Klinkerfassade, in dem sich die Jugendliche vor ihrem Verschwinden aufgehalten hatte. Es gehe darum, alles zu durchsuchen und möglicherweise vorhandene Spuren zu sichern, hieß es.

Spurensicherung in Berlin: Nach dem Verschwinden der 15-jährigen Rebecca und einer Festnahme wird nun das Haus der Schwester durchsucht.
Spurensicherung in Berlin: Nach dem Verschwinden der 15-jährigen Rebecca und einer Festnahme wird nun das Haus der Schwester durchsucht. (Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa-bilder)

Mehrere Stunden ist das Team von Kriminaltechnikern in wei√üen Schutzanz√ľgen im Haus und rundherum zugange. Die Rolll√§den sind w√§hrenddessen weitestgehend heruntergelassen. Die Experten machen unter anderem Fotos: in der Einfahrt, vor der Garage und im Garten bei einer Deko-Statue.

Was die Ermittler gegen den zun√§chst Beschuldigten in der Hand hatten, sagte die Polizei nicht. M√∂glicherweise spielte ein Kleidungsst√ľck eine Rolle, das Beamte nach Medienberichten am Mittwoch etwa anderthalb Kilometer entfernt vom Haus der Schwester fanden. Als der Einsatz am Wohnhaus am Nachmittag beendet ist, tragen die Mitarbeiter gro√üe braune T√ľten in ihren Transporter. Der Inhalt: unklar.

Mit Rebecca verschwindet auch eine Decke aus dem Haus

Das Verschwinden von Rebecca am 18. Februar gab ihrer Familie und der Polizei R√§tsel auf. Das M√§dchen hatte bei ihrer Schwester und deren Familie geschlafen, im Wohnzimmer. Am Morgen, einem Montag, war Rebecca um 7.15 Uhr nicht mehr da ‚Äď obwohl ihre Schule erst gegen 10 Uhr begann. Mit ihr verschwand auch eine Decke aus dem Haus. Kurz darauf wurde ihr Handy dauerhaft abgeschaltet. Nach einigen Tagen √ľbernahm eine Mordkommission die Ermittlungen.

Die Polizei setzte Suchhunde ein, wertete Handydaten aus und ver√∂ffentlichte Fotos des M√§dchens und ihrer zuletzt getragenen Kleidung. Auch ein Polizeihubschrauber √ľberflog den Stadtteil Britz. Mehr als 100 Hinweise aus der Bev√∂lkerung gingen ein. Parallel wandte sich die Familie an die √Ėffentlichkeit. Die Eltern sprachen mit mehreren Medien, eine weitere Schwester Rebeccas bat unter anderem bei Instagram um Hilfe bei der Suche. Zuletzt war von der Familie nichts mehr zu h√∂ren.


Die wenigen Nachbarn, die am Freitag auf der Stra√üe unterwegs sind, zeigen sich betroffen. "Erstmal hofften alle, dass sie nur weggelaufen ist", sagte eine √§ltere Frau, die einige H√§user neben Rebeccas Angeh√∂rigen lebt. "Seitdem sie dort suchen, ist meine Hoffnung ziemlich geschrumpft." Jeder in der Nachbarschaft sei b√∂se √ľberrascht.

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