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Bayern: Syrische Familie von Schleuser eine Woche auf Lastwagen eingepfercht

Auf dem Weg nach Bayern  

Syrische Familie eine Woche auf Lastwagen eingepfercht

26.03.2019, 15:15 Uhr | AFP

Bayern: Syrische Familie von Schleuser eine Woche auf Lastwagen eingepfercht. Autobahn Richtung Rosenheim: Eine syrische Familie musste eine Woche lang auf der Ladefläche eines Lkw ausharren. Sie hatten einen Schleuer beauftragt, sie aus der Türkei nach Deutschland zu bringen. (Symbolfoto) (Quelle: imago images)

Autobahn Richtung Rosenheim: Eine syrische Familie musste eine Woche lang auf der Ladefläche eines Lkw ausharren. Sie hatten einen Schleuer beauftragt, sie aus der Türkei nach Deutschland zu bringen. (Symbolfoto) (Quelle: imago images)

Ein syrisches Paar zahlte für sich und seine zwei Kinder mehrere Tausend Euro, um nach Deutschland zu gelangen. Die Fahrt wurde zur Tortur: Der Schleuser ließ die Familie tagelang nicht von der Ladefläche.  

Ein bisher unbekannter Schleuser hat eine syrische Familie eine Woche lang auf einem Lastwagen eingepfercht und so von der Türkei nach Deutschland gebracht. Die Eltern und ihre zwei Kinder mussten nach eigenen Angaben mit einigen Decken und einem kleinen Nahrungsmittelvorrat auf einer etwa zwei bis drei Meter langen Fläche auf der Lastwagenladefläche ausharren, wie die Bundespolizei mitteilte.

Demnach gaben die Eltern an, dass sie während eines Halts an einer Tankstelle die Plane der Lastwagenladefläche von innen aufgeschnitten hätten. Mit einem Taxi hätten sie sich dann zur Polizei in Rosenheim fahren lassen und dort Asyl beantragt.
 

 
Die Familie lebte laut Polizeiangaben nach ihrer Flucht aus Syrien über den Irak zunächst sechs Monate in der Türkei. Dem Schleuser zahlten sie nach eigenen Angaben 24.000 Euro für die Fahrt nach Deutschland. Während der gesamten Fahrt hätten sie die Ladefläche nicht verlassen dürfen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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