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NRW meldet rund hundert Einsätze wegen ausufernder Hochzeitsfeiern

In nur drei Wochen  

NRW meldet rund hundert Einsätze wegen ausufernder Hochzeitsfeiern

01.05.2019, 21:25 Uhr

NRW meldet rund hundert Einsätze wegen ausufernder Hochzeitsfeiern. Polizeiwagen im Einsatz (Symbolbild): Die meisten Einsätze hatten mit einem Eingriff in den Straßenverkehr zu tun. (Quelle: imago images/Waldmüller)

Polizeiwagen im Einsatz (Symbolbild): Die meisten Einsätze hatten mit einem Eingriff in den Straßenverkehr zu tun. (Quelle: Waldmüller/imago images)

Bengalos, Schüsse in die Luft und blockierte Straßen: Um die hundert Mal musste die nordrhein-westfälische Polizei in den letzten Wochen ausrücken – weil Hochzeitsfeiern aus dem Ruder liefen. 

Die nordrhein-westfälische Polizei ist in den vergangenen drei Wochen einem Bericht zufolge zu rund hundert Einsätzen wegen ausufernder Feiern von Hochzeitsgesellschaften ausgerückt. Die meisten davon hatten demnach mit einem Eingriff in den Straßenverkehr zu tun, teilte ein Sprecher des Landesinnenministeriums in Düsseldorf dem "Kölner Stadt-Anzeiger" vom Mittwoch mit. Das Ministerium führe nun eine gesonderte Statistik und wolle eine Art Lagebild erstellen, um zu prüfen, ob es sich um ein neues Phänomen handle.

Landesinnenminister Herbert Reul sagte der Zeitung: "Solche Exzesse missbilligen den kleinsten gemeinsamen Nenner dieser Gesellschaft. Sie sagen: Eure Gesetze und eure Gesundheit sind uns vollkommen egal, das zählt für uns schlicht nicht." Die Haltung, die dahinter stehe, mache ihm großen Sorgen. "Deshalb werden wir genau analysieren, was es damit auf sich hat und dann systematisch mit allen rechtlichen Mitteln dagegen vorgehen."
 

 
Zuletzt hatten immer wieder Hochzeitsgesellschaften mit Luxusautos den Verkehr auf Autobahnen und in Innenstädten blockiert und die Aktionen fotografiert. Dabei wurden in manchen Fällen auch Bengalos gezündet oder in die Luft geschossen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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