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Bei Heilbronn: Einsatzkräfte in Rettungsgasse bespuckt und beleidigt

Chaos im Stau  

Einsatzkräfte in Rettungsgasse bespuckt und beleidigt

18.07.2019, 13:52 Uhr | AFP, dpa

Bei Heilbronn: Einsatzkräfte in Rettungsgasse bespuckt und beleidigt. Feuerwehr fährt durch eine Rettungsgasse: Bei einem Unfall nahe Heilbronn hatten Einsatzkräfte es nicht leicht. (Symbolbild) (Quelle: imago images/Michael Kristen)

Feuerwehr fährt durch eine Rettungsgasse: Bei einem Unfall nahe Heilbronn hatten Einsatzkräfte es nicht leicht. (Symbolbild) (Quelle: Michael Kristen/imago images)

In Baden-Württemberg hat ein Lkw-Fahrer Einsatzkräfte auf dem Weg zu einer Unfallstelle bespuckt und beschimpft. In Essen wurde eine elfjährige Gafferin ausfällig gegen Polizisten. 

Nach einem Verkehrsunfall bei Heilbronn sind Feuerwehr und Polizei nach eigenen Angaben in der Rettungsgasse beschimpft und bespuckt worden. Ein Feuerwehrfahrzeug wollte zur Unfallstelle durchfahren, wie die Polizei mitteilte. Allerdings habe der Fahrer eines Sattelzugs sich geweigert, nach rechts auszuweichen. Als die Feuerwehr dennoch an ihm vorbeizufahren versuchte, wurde sie den Angaben zufolge aus dem Führerhaus beschimpft und bespuckt.

Außerdem schlängelte sich ein weiteres Fahrzeug kurzerhand ebenfalls durch die Rettungsgasse – die Insassen wollten nach eigenen Angaben ihren Flug erwischen. "Wenn man der Polizei Flugtickets vorzeigt, wird man durchgelassen", bekamen die Polizisten demnach zu hören.Die Polizei sprach insgesamt von "chaotischen und unglaublichen Verhältnissen" im Stau vor dem Unfall. Sie gab an, etwa hundert Fahrzeugführer müssten wegen des Nichteinhaltens der Rettungsgasse sowie der Missachtung des Überholverbots durch den Schwerlastverkehr mit Anzeigen rechnen.

Elfjährige beschimpft Polizisten

Ungewöhnlichen Ärger mit einer Gafferin hatte auch die Polizei in Essen: Bei einem Wohnhausbrand weigerte sich eine elf Jahre alte Schaulustige hartnäckig, den Einsatzort zu verlassen und beschimpfte sogar die Beamten. Am Ende verfrachteten Beamte das Mädchen bis zum Ende der Löscharbeiten in einen Streifenwagen.

Am Nachmittag war das Feuer am Mittwoch im ersten Obergeschoss eines Hauses im Stadtteil Katernberg ausgebrochen. Die Polizei musste nach eigenen Angaben mehrere Schaulustige vertreiben. Die Erwachsenen seien auch alle gegangen, so die Polizei. Die Elfjährige habe aber nicht pariert: "Ihre Reaktion auf einen weiteren dringlichen Platzverweis – sie beschimpfte die Beamten", teilte die Polizei mit.

Mädchen wollte sich nicht beruhigen

Mit "einfacher Gewalt" hätten die Beamten das Mädchen dann aus dem Einsatzbereich gebracht und in ihren Streifenwagen gesetzt. Das Mädchen habe sich aber nicht beruhigt: "Erfolglos versuchte sie, sich aus dem Griff des Polizisten zu lösen um zurück in den Einsatzbereich zu gelangen." Nach dem Einsatz brachten Polizisten die Elfjährige nach Hause.


 

 

Alle Bewohner blieben bei dem Brand unverletzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen. Der Elfjährigen drohen keine Konsequenzen, sie ist strafunmündig.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen AFP und dpa

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