Sie sind hier: Home > Panorama > Kriminalität >

Rheinbad in Düsseldorf: 60 Jugendliche machen Stress im Freibad – Räumung

Freibad geräumt  

Jugendliche besetzen Rutsche – 18 Streifenwagen rücken an

27.07.2019, 11:43 Uhr | ds, t-online.de, dpa

Rheinbad in Düsseldorf: 60 Jugendliche machen Stress im Freibad – Räumung. Das Freibad in Düsseldorf: Das Bad wurde bereits im Juni zwei mal geräumt.  (Quelle: imago images)

Das Freibad in Düsseldorf: Das Bad wurde bereits im Juni zwei mal geräumt. (Quelle: imago images)

Zoff im Freibad: Eine Gruppe von 60 Jugendlichen soll in einem Düsseldorfer Freibad Bademeister und das Sicherheitspersonal bedroht haben. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an. 

Zwischenfall im Düsseldorfer Rheinbad: Weil eine Gruppe Jugendlicher am Freitag im Freibad Ärger gemacht haben soll, musste die Polizei mit einem Großaufgebot anrücken. Das berichten der WDR und die Rheinische Post.

Das war passiert: Rund 60 Jugendliche sollen eine Wasserrutsche besetzt und anderen Badegästen das Rutschen verboten haben. Als die Bademeister eingriffen, hätte die Jugendgruppe sie beleidigt und bedroht. 

Wie der WDR berichtet, kam auch der private Sicherheitsdienst des Freibades nicht gegen die Jugendlich an – er rief die Polizei. Die rückte mit einem Großaufgebot und 18 Streifenwagen an. Daraufhin sollen die Jugendlichen das Düsseldorfer Freibad verlassen haben. 

Ermittlungen wegen Beleidigung und Bedrohungen

Eine größere Gruppe Jugendlicher habe "in der Form randaliert, dass sie unter anderem die Anweisungen der Bademeister nicht befolgten", teilte die Polizei mit. "Um weitere Konflikte zu vermeiden, entschieden die Verantwortlichen das Bad zu räumen", hieß es in der Mitteilung.

Die Polizei habe den Betreiber bei der Durchsetzung des Hausrechts unterstützt. Die Räumung sei ohne größere Zwischenfälle verlaufen. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Bedrohung eingeleitet. Nähere Angaben zu der fraglichen Gruppe machte die Polizei-Leitstelle nicht und verwies dazu auf die Bädergesellschaft. Diese war am Freitagabend zunächst nicht zu erreichen.

 

 
Das städtische Schwimmbad war am letzten Juni-Wochenende an zwei Tagen hintereinander wegen aggressiver Stimmung vieler Gäste vorzeitig geschlossen worden. Nach Polizeiangaben hatten sich mehrere Hundert Jugendliche und junge Männer zusammengerottet. Von ihrer Sprache und ihrem Aussehen her seien viele von ihnen nordafrikanischer oder arabischer Herkunft gewesen, hatte ein Polizeisprecher damals gesagt. Es seien allerdings nur von zwei Männern die Personalien aufgenommen worden – wegen Beamtenbeleidigung. Bei ihnen habe es sich um Iraner gehandelt. Das Rheinbad hatte daraufhin externe Sicherheitsmitarbeiter eingesetzt.

Verwendete Quellen:

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Entspannen im großen Stil mit stylischen Ledersofas
Topseller bei XXXLutz
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal