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Illegaler Tiertransport mit Hunden und Katzen in Darmstadt gestoppt


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Illegaler Tiertransport mit Hunden und Katzen in Darmstadt gestoppt

Von dpa
Aktualisiert am 16.12.2019Lesedauer: 1 Min.
Hunde im Auto: Die Tiere wurden illegal transportiert.
Hunde im Auto: Die Tiere wurden illegal transportiert. (Quelle: Polizeipräsidium Südhessen)
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In Hessen hat die Polizei einen Tiertransport gestoppt, der offenbar illegal unterwegs war. Viele der 30 Tiere waren krank oder standen unter Medikamenten. Die Polizei appelliert an die Verantwortung potentieller Tierkäufer.

Die Polizei hat am Autobahnkreuz Darmstadt einen illegalen Tiertransporter aus dem Verkehr gezogen und insgesamt 30 Hunde und Katzen aus engen Käfigen befreit. Wie die Polizei am Montag mitteilte, waren in dem osteuropäischen Kleintransporter 26 Hunde und 4 Katzen untergebracht. Unter ihnen befanden sich den Angaben zufolge drei Welpen einer Kampfhundrasse, deren Einfuhr in Deutschland verboten ist. 21 Tiere standen unter starken Medikamenten, einige Hunde hatten frische Operationswunden und lahmten. Die beiden Fahrer hatten eine Lieferliste mit Adressen dabei. Sie konnten für die Hälfte der Tiere keine Papiere vorlegen.

Hunde im illegalen Tiertransporter: 30 Tiere wurden von der Polizei gerettet.
Hunde im illegalen Tiertransporter: 30 Tiere wurden von der Polizei gerettet. (Quelle: Polizeipräsidium Südhessen)

Der Vorfall ereignete sich bereits am Samstag. Die Beamten verständigten das Veterinäramt Darmstadt, das sich um die Tiere kümmerte. Nach Angaben der Polizei erwarten Händler und Transporteure nun eine Anzeige wegen verbotener Einfuhr gefährlicher Hunde und Verstößen gegen das Tierschutz- und Tierschutzgesundheitsgesetz. Derzeit werde geprüft, ob auch gegen die jeweiligen Käufer vorgegangen wird, so die Polizei.

Die Polizei nutzte den Vorfall, um an die Verantwortungsbereitschaft potenzieller Tierkäufer zu appellieren. Haustiere bedeuteten eine große Verantwortung über längere Zeit. "Lebende Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke", betonte ein Sprecher.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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