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Thailand: Nach Amoklauf Zahl der Toten auf 30 gestiegen

Gedenken in Thailand  

Nach Amoklauf: Mittlerweile 30 Tote

10.02.2020, 10:34 Uhr | dpa

Thailand: Nach Amoklauf Zahl der Toten auf 30 gestiegen. Menschen in Thailand legen Blumen vor dem Einkaufszentrum ab: 30 Menschen kamen bei dem Amoklauf ums Leben. (Quelle: AP/dpa/Gemunu Amarasinghe)

Menschen in Thailand legen Blumen vor dem Einkaufszentrum ab: 30 Menschen kamen bei dem Amoklauf ums Leben. (Quelle: Gemunu Amarasinghe/AP/dpa)

Nach dem Amoklauf eines Soldaten, der in Thailand um sich schoss und und Geiseln in einem Einkaufszentrum nahm, steigt die Zahl der Toten auf 30. Zahlreiche Menschen kamen zusammen, um zu trauern.

Nach dem Amoklauf in Thailand haben mehr als 1.000 Menschen mit Kerzen und Gebeten der Opfer gedacht. Einige legten am Wochenende vor dem Tatort, einem Einkaufszentrum, Blumen nieder.

Am Samstag hatte ein Soldat Waffen aus einem Militärstützpunkt gestohlen und ein Blutbad angerichtet. Dann nahm er in dem Einkaufszentrum Geiseln und wurde nach etwa 16 Stunden von Sicherheitskräften erschossen. Die Zahl der Toten stieg nach Angaben der Provinzregierung auf 30, den Täter miteingerechnet. Es gab zahlreiche Verletzte.

Der Tatort liegt in der Stadt Nakhon Ratchasima rund 260 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Bangkok. Für Thailand war es eines der verheerendsten Verbrechen der vergangenen Jahre. Einige Fernsehsender übertrugen das Geschehen vom Schauplatz live, obwohl sie aufgefordert waren, dies nicht zutun, wie die "Bangkok Post" am Montag berichtete. Die Rundfunkbehörde kündigte demnach nicht näher genannte Konsequenzen gegen die Sender an.

Thailands Premierminister Prayut Chan-o-cha wolle die Sicherheitsmaßnahmen des Militärs überprüfen lassen, hieß es weiter. Nach Aussage des Militärchefs war wohl ein zentraler Fehler, dass der Soldat die Kollegen des Waffenlagers sehr gut kannte und diese ihm so ein Verhalten nicht zugetraut hatten. Ein Auslöser der Tat soll ein persönlicher Streit mit der Schwiegermutter seines Kommandeurs gewesen sein.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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