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Viersen in NRW: 25-jährige Erzieherin soll Kita-Kind getötet haben

Bluttat in Viersen  

Erzieherin soll Kita-Kind getötet haben – Haftbefehl

22.05.2020, 19:02 Uhr | dpa

Viersen in NRW: 25-jährige Erzieherin soll Kita-Kind getötet haben . Polizist mit Dienstwaffe (Symbolbild): In einer Viersener Kita soll sich eine Bluttat zugetragen haben. (Quelle: imago images/Die Videomanufaktur)

Polizist mit Dienstwaffe (Symbolbild): In einer Viersener Kita soll sich eine Bluttat zugetragen haben. (Quelle: Die Videomanufaktur/imago images)

Polizei und Staatsanwaltschaft in Mönchengladbach berichten von einer erschütternden Tat in Viersen. Dort soll eine Erzieherin ein Kind in einer Kita getötet haben. Die Frau wurde festgenommen.

In einer Kita in Viersen soll ein dreijähriges Mädchen von einer Erzieherin getötet worden sein. Die 25-Jährige sei festgenommen worden und befinde sich wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei Mönchengladbach am Freitag mit.

Wie die "Rheinische Post" berichtete, war es bereits am 21. April zu einem Notarzteinsatz in der städtischen Kita gekommen. Die Rettungskräfte seien demnach gerufen worden, weil das Kind nicht mehr atmete. Zwei Wochen später verstarb das Mädchen im Krankenhaus.

Den behandelnden Ärzten sei der Fall verdächtig vorgekommen, worüber sie die Polizei informierten, teilten die Ermittler am Freitag mit. Die Obduktion habe schließlich Gewissheit gebracht, "dass das Mädchen durch Fremdeinwirkung zu Tode gekommen ist". Wie genau das Kind starb, wurde zunächst nicht bekannt.

Erzieherin wurde gekündigt

Am vergangenen Dienstag wurde die 25-Jährige als Tatverdächtige festgenommen und einen Tag später dem Haftrichter vorgeführt. Inzwischen ist die Frau nicht mehr in der Kita beschäftigt, weshalb Polizei und Staatsanwaltschaft in ihrer Mitteilung von einer ehemaligen Erzieherin berichteten. Ob der Frau erst nach ihrer Festnahme gekündigt wurde oder sie bereits vorher ausgeschieden war, blieb unklar.

Polizei und Staatsanwaltschaft wollten sich am Freitag nicht weiter äußern und kündigten eine gemeinsame Pressekonferenz für einen späteren Zeitpunkt an.

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