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Drama in Kanada: 38 tote Hundewelpen in Flugzeug gefunden

"Horrorszene"  

38 tote Hundewelpen in Flugzeug gefunden

21.06.2020, 13:19 Uhr | AFP

Drama in Kanada: 38 tote Hundewelpen in Flugzeug gefunden. Französische Bulldogge: 38 Welpen sind in einem Flugzeug von kanadischen Behörden entdeckt worden. (Quelle: imago images/ allOver-MEV)

Französische Bulldogge: 38 Welpen sind in einem Flugzeug von kanadischen Behörden entdeckt worden. (Quelle: allOver-MEV/imago images)

500 junge Bulldoggen sind auf dem Weg nach Kanada. Die Tiere sollen dort verkauft werden. Doch 38 von ihnen überleben den Flug nicht. Die Behörden versuchen, die Ursache herauszufinden.

An Bord eines Flugzeuges haben kanadische Behörden 38 tote Hundewelpen gefunden. Insgesamt seien bei der Kontrolle der Maschine der Fluggesellschaft Ukrainian International Airlines am Flughafen von Toronto 500 junge französische Bulldoggen vorgefunden worden, teilten die Behörden am Samstag mit. Die überlebenden Tiere hätten unter anderem unter Dehydrierung und Schwäche gelitten.

Ermittlung eingeleitet

Der dramatische Fund ereignete sich den Angaben zufolge bereits am 13. Juni. Die kanadische Lebensmittelkontrollbehörde, die auch für Tierschutzkontrollen zuständig ist, teilte mit, über die nächsten Schritte werde nach Abschluss einer ersten Untersuchung entschieden. Ein Hundehändler, der ein anderes Tier im selben Frachtraum abholte, in dem auch die Bulldoggen-Welpen gefunden wurden, sprach im Sender CBC von einer "Horrorszene". Er habe sich wie in einem "Albtraum" gefühlt, sagte er.

"Tragischer Verlust von Tierleben"

Ukrainian International Airlines äußerte sich im Online-Dienst Facebook entsetzt über den "tragischen Verlust von Tierleben". Man kooperiere mit den kanadischen Behörden, erklärte die Fluggesellschaft weiter.

Französische Bulldoggen sind bei Hundehaltern in Kanada sehr beliebt. Der Experte Scott Weese sagte CBC, pro Tier könne mit einem Verkaufspreis von 3.000 bis 4.000 Dollar gerechnet werden. Viele Kanadier gingen irrtümlicherweise davon aus, dass die Hunde im eigenen Land gezüchtet würden, sagte Weese. Dabei sei unklar, wie viele Hunde aus dem Ausland eingeführt würden und woher sie kämen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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