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Rebecca Reusch: Staatsanwaltschaft gibt neue brisante Details bekannt

Kameraaufnahmen  

Neue Details zum Fall Rebecca Reusch veröffentlicht

29.09.2021, 13:51 Uhr
Der ungeklärte Fall um Rebecca Reusch

Seit dem 19. Februar 2019 wird die damals 15-jährige Rebecca Reusch vermisst. Die Mordkommission arbeitet noch an dem Fall und schließt eine Klärung nach knapp zwei Jahren Ermittlung weiterhin nicht aus. (Quelle: t-online)

Spurensuche: Aufnahmen zeigen, wo sich Rebecca Reusch kurz vor ihrem Verschwinden am 19. Februar 2019 aufhielt. (Quelle: t-online)


Wendung im Vermisstenfall Rebecca Reusch? Die Staatsanwaltschaft hat Aufnahmen von Überwachungskameras ausgewertet. Sie belegen eine Theorie, was mit der damals 15-Jährigen geschah. 

Am 18. Februar 2019 verschwand die damals 15-jährige Rebecca Reusch aus Berlin. Der Fall ist bis heute ungeklärt, noch immer fehlt von ihr jede Spur. Sie hatte an diesem Tag bei ihrer Schwester übernachtet und war zur Zeit ihres Verschwindens mit ihrem Schwager allein. Der hatte damals ausgesagt, sie habe das Haus verlassen. 

Der Wagen des Schwagers war wenig später auf der Autobahn in Richtung Polen von einer Kamera aufgenommen worden. Martin Steltner, Sprecher der Staatsanwaltschaft, erklärte t-online im Februar 2021, der Schwager sei schnell ins Visier der Ermittler geraten, weil es keine Belege dafür gebe, dass die Jugendliche das Haus ihrer Schwester wirklich verlassen habe. Bislang gibt es allerdings keine Beweise dafür, dass er etwas mit dem Verschwinden des Mädchens zu tun hat.

Aufnahmen von Überwachungskameras ausgewertet 

Ermittler haben im Laufe der Suche nach Rebecca immer wieder Hinweise von Zeugen erhalten. Einige erklärten, sie noch am 18. Februar an einer Bushaltestelle gesehen zu haben. Nun haben die Ermittler Überwachungsaufnahmen von Kameras der Buslinien ausgewertet. Eine Kamera, die an einer Bäckerei an der Haltestelle angebracht worden war, zeigt genau auf die Stelle, an der Rebecca gestanden haben soll.

Doch auf den Aufnahmen sei die Jugendliche nicht zu sehen, berichtet Martin Glage, leitender Staatsanwalt, der "Bild"-Zeitung. "Das wurde weitreichend und mehrfach überprüft, aber auf den Videokameras in den Bussen war sie nicht zu sehen." Andere Hinweise, laut denen Rebecca nach dem Tag ihres Verschwindens noch gesehen worden sein soll, kann die Staatsanwaltschaft ebenfalls nicht bestätigen. 

Diese neuen Fakten unterstützen die Theorie der Ermittler, dass Rebecca das Haus ihrer Schwester nicht lebend verlassen hat. Auch ihr Handy war an dem Morgen abgeschaltet und danach nie wieder in Betrieb genommen worden.

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