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Halloween: Polizei in mehreren Städten gegen Randalierer im Einsatz


Ausschreitungen an Halloween
Polizei in mehreren Städten gegen Randalierer im Einsatz

Von dpa, aj

Aktualisiert am 01.11.2021Lesedauer: 2 Min.
Blaulicht (Symbolbild): In der Halloween-Nacht hat es an verschiedenen Orten Randale gegeben.Vergrößern des BildesBlaulicht (Symbolbild): In der Halloween-Nacht hat es an verschiedenen Orten Randale gegeben. (Quelle: Igor Myroshnichenko/ imago images)
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In einigen Gegenden hat es an Halloween Ausschreitungen gegeben. In Hessen sind mehrere Partys aus dem Ruder gelaufen. In Hamburg wurde eine illegale Tunnel-Party aufgelöst. Eine erste Bilanz aus der Nacht.

Fantasievolle Kostüme, nächtliche Feiern, aber auch einige Ausschreitungen hat es in der Halloween-Nacht in manchen Teilen Deutschlands gegeben. Die Polizeidienststellen meldeten in der Nacht zu Montag mancherorts Ruhestörungen, Pöbeleien und Böllerwürfe, größere Einsätze wurden aber zunächst nicht bekannt.

In Berlin und Hamburg ging die Polizei gegen randalierende Feiernde vor. So gab es in der Hauptstadt in den Bereichen Gesundbrunnen, Neukölln und Märkisches Viertel mehrere Einsätze, wie ein Polizeisprecher in der Nacht sagte. Die Randalierenden hätten häufig Böller und Pyrotechnik geworfen, auch mit Eiern sei auf die Beamten gezielt worden. Es sei zwar eine arbeitsreiche Nacht für die Polizei gewesen, die Ausschreitungen hätten sich jedoch bislang im Rahmen gehalten, sagte der Sprecher. "Typisch Halloween in Berlin, aber ohne Höhepunkte", lautete seine Zwischenbilanz.

Tunnel-Party in Hamburg

In Hamburg musste die Polizei beispielsweise in den Stadtteilen Harburg und Wilhelmsburg einschreiten. Berichten zufolge wurde in Hamburg-Wilhelmsburg eine illegale Party in einem Hohlraum unter einer Brücke aufgelöst.

Die Veranstalter hatten eine Tür aufgebrochen, wie die "Hamburger Morgenpost" unter Berufung auf die Polizei berichtete. Die Beamten waren dem Bericht zufolge durch einen Anruf auf die Party aufmerksam gemacht worden. Bis zu 300 Menschen sollen dort noch gegen vier Uhr morgens gefeiert haben, ohne jegliche Corona-Schutzmaßnahmen einzuhalten. Sogar eine Musikanlage hatten die Veranstalter in dem Hohlraum aufgebaut.

Mehrere Beschwerden in Südhessen

Auch in Südhessen gab es Ausschreitungen: Die Polizeileitstelle in Darmstadt berichtete von gut 20 entsprechenden Beschwerden in den Landkreisen – darunter Fälle von Ruhestörungen und Böllerwürfen. In Groß-Umstadt wurden Eierwürfe gegen Menschen und Gebäude gemeldet, ein Jugendlicher wurde hier durch ein Ei leicht im Gesicht verletzt. In mehreren Fällen wurden außerdem Fenster oder Haustüren beschädigt.

Die Lagezentren der meisten anderen Bundesländer meldeten zwar teils eine große Zahl von Nachtschwärmern, allerdings verliefen die Halloween-Feiern demnach zunächst weitgehend friedlich und erforderten kein verstärktes Einschreiten der Polizei.

Verwendete Quellen
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