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Missbrauchsskandal in Chile: Dutzende Bischöfe treten zurück

Nach Missbrauchsskandal  

Dutzende chilenische Bischöfe treten zurück

19.05.2018, 12:28 Uhr | AFP, AP

Missbrauchsskandal in Chile: Dutzende Bischöfe treten zurück. Papst Franziskus (m.) mit 34 Bischöfen aus Chile: Chilenische Bischöfe reichen geschlossen Rücktritt ein. (Quelle: AP/dpa/CTV Vatican television)

Papst Franziskus (m.) mit 34 Bischöfen aus Chile: Chilenische Bischöfe reichen geschlossen Rücktritt ein. (Quelle: CTV Vatican television/AP/dpa)

In Chile haben 34 Bischöfe ihren Rücktritt eingereicht. Die Gesuche stehen im Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche in Chile. Der Papst wird nun über die Rücktritte entscheiden.

Im Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche in Chile haben 34 Bischöfe des Landes am Freitag ihren Rücktritt eingereicht. Alle Bischöfe, die in dieser Woche zu Gesprächen mit dem Papst nach Rom gereist waren, hätten ihren Rückzug vom Amt erklärt und den Papst gebeten, über jeden von ihnen zu entscheiden, zitierte ein Sprecher in Vatikanstadt aus einer Erklärung der Geistlichen.

Papst kündigte "Änderungen" an

Der Papst hatte vor einigen Wochen "schwere Fehler" im Umgang mit dem Missbrauchsskandal in der chilenischen katholischen Kirche angeprangert. In mehreren Gesprächsrunden hatten die Bischöfe mit Franziskus von Dienstag bis Donnerstag diskutiert. Der Papst hatte im Anschluss "Änderungen" innerhalb der katholischen Kirche in Chile angekündigt, aber keine Bestrafungen oder Maßregelungen erwähnt.

Bei seinem Besuch in Chile im Januar hatte Franziskus zunächst den Bischof Juan Barros öffentlich in Schutz genommen, der den wegen Missbrauchs verurteilten ehemaligen Priesterausbilder Fernando Karadima gedeckt haben soll. Davon rückte Franziskus später wieder ab. Im April äußerte er "Scham" und "Schmerz" angesichts des Leidens der Missbrauchsopfer.

Papst Franzikus kann nun jedes einzelne Rücktrittsgesuch akzeptieren, zurückweisen oder die Entscheidung herauszögern.

Verwendete Quellen:
  • AFP

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