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Nach Kindesentführung in Tunesien: Mädchen zurück in Deutschland

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Ausreise aus Tunesien  

Entführte Mädchen sind zurück in Deutschland

22.05.2018, 16:59 Uhr | dpa

Nach Kindesentführung in Tunesien: Mädchen zurück in Deutschland. Katharina Schmidt: Die Mutter ist überglücklich, ihre Kinder wieder in Deutschland zu haben. (Quelle: dpa/Simon Kremer)

Katharina Schmidt: Die Mutter ist überglücklich, ihre Kinder wieder in Deutschland zu haben. (Quelle: Simon Kremer/dpa)

Fast drei Jahre nach der Entführung zweier Mädchen nach Tunesien sind diese zurück in Deutschland. Vor der Ausreise war es noch einmal zu einer dramatischen Entwicklung gekommen.

Zwei Mädchen aus Hannover, die mehrere Jahre in Tunesien festgehalten wurden, sind mit ihrer Mutter nach Deutschland zurückgekehrt. Am Dienstag kamen sie auf dem Hauptbahnhof Hannover an. Die Mutter sagte, dass sie sehr glücklich seien, aber nun erst einmal Ruhe benötigten. Die tunesischen Behörden hätten die Familie in der Nacht zu Dienstag ausreisen lassen, berichtete der NDR. Am frühen Morgen landeten sie demnach am Frankfurter Flughafen.

Es sei am Ende alles gut gegangen, schrieb die Mutter vor der Ankunft an die Deutsche Presse-Agentur. Alle seien "wirklich fix und fertig", aber "super happy". Schon zwei Tage zuvor hatte die Mutter versucht, die beiden Kinder im Alter von neun und elf Jahren im Flugzeug mit nach Deutschland zu nehmen. Die Familie wurde aber trotz Ausreisegenehmigung zunächst am Flughafen in Tunis gestoppt.

Vater sitzt im Gefängnis

Damit hatte sich der Fall, der sich seit Jahren hinzieht, am Wochenende dramatisch zugespitzt. Während eines Besuches der Mutter in der tunesischen Stadt Kasserine habe die ältere Tochter den Wunsch geäußert, nach Deutschland zurückzukehren, sagte die Tante der Kinder. Die Mutter habe die Mädchen kurzerhand im Auto mitgenommen und sei zur Deutschen Botschaft in die Hauptstadt Tunis gefahren, die umgehend Pässe für die Mädchen erstellt habe.

Der Vater der Kinder sitzt seit zwei Jahren in Deutschland wegen Kindesentziehung im Gefängnis. Obwohl die Mutter aus Hannover sowohl von deutschen als auch tunesischen Gerichten das alleinige Sorgerecht zugesprochen bekommen hatte, weigerte sich die Familie in Tunesien, die Kinder nach Deutschland zurückkehren zu lassen.

Der Anwalt des inhaftierten Vaters, Michael Hahne, hofft, dass die Gefängnisstrafe seines Mandanten jetzt in eine Bewährungsstrafe umgewandelt wird. Er hatte gegen das jüngste Urteil im April Berufung eingelegt. "Es ist eine tolle Nachricht, dass die Kinder wieder in Deutschland sind", sagte Hahne der Deutschen Presse-Agentur.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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