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Harz: Ausgesetzter Säugling in Hauseingang gefunden

Mutter bereits aufgespürt  

Ausgesetzter Säugling in Hauseingang gefunden

09.07.2019, 19:09 Uhr | dpa

Harz: Ausgesetzter Säugling in Hauseingang gefunden. Rettungsdienst im Einsatz  (Quelle: imago images/Gottfried Czepluch)

Rettungsdienst im Einsatz: Das aufgefundene Baby befindet sich in einem Krankenhaus. Der Zustand des Säuglings ist stabil. (Quelle: Gottfried Czepluch/imago images)

Im Harz entdeckt ein Mann ein nacktes Neugeborenes in einem Hauseingang liegend. Noch am selben Tag kann die Polizei die Kindsmutter ausfindig machen. Die Ermittlungen dauern an. 

Vor einer Haustür im Landkreis Harz findet ein Mann ein neugeborenes nacktes Kind. Wer es ausgesetzt hat, ist unklar. Stunden später kann die Polizei die Mutter ermitteln. Was genau passiert ist, bleibt zunächst im Dunkeln.

Wenige Stunden nach dem Fund eines ausgesetzten Säuglings im Landkreis Harz ist die Mutter des Jungen ermittelt worden. Nach Angaben eines Polizeisprechers ist davon auszugehen, dass die 30 Jahre alte Mutter selbst das Kind ausgesetzt hat. Was genau passiert ist, sei aber noch unklar und müsse ermittelt werden.

Hinweis eines Zeugen führte die Polizei zur Mutter

Der Säugling war in der Nacht zum Dienstag im Hauseingang eines Mehrfamilienhauses in Osterwieck (Landkreis Harz) gefunden worden. Von der Mutter fehlte zunächst jede Spur. Nach einem Zeugenhinweis konnte die Polizei am Nachmittag die 30-Jährige ermitteln.

Die Mutter sei nicht festgenommen worden, sie befinde sich auf freiem Fuß, sagte der Polizeisprecher. Wie es mit ihr weitergehe, werde erst am Mittwoch entschieden. Weitere strafrechtliche Ermittlungen gegen die 30-Jährige würden geprüft.

Neugeborenes ist in der Obhut eines Krankenhauses

Das Kind, das ein 36-jähriger Osterwiecker kurz nach Mitternacht nackt und unterkühlt entdeckt hatte, kam in ein Krankenhaus. Die Körpertemperatur des Jungen sei auf 29 Grad gesunken, es habe aber keine Lebensgefahr bestanden. Der Zustand des Säuglings ist nach Angaben der Polizei stabil. Das Kind bleibe aber zunächst in der Klinik.

Vor rund zwei Jahren hatte der Fund eines toten Babys in Weißenfels für Aufsehen gesorgt. Die Mutter konnte bis heute nicht ermittelt werden. Auch Reihengentests, für die mehrere Hundert Frauen Speicheltests abgeben mussten, brachten keinen Erfolg. Die Babyleiche war im April 2017 entdeckt worden. Bisher gehen die Ermittler davon aus, dass die Mutter aus Weißenfels stammt, weil der Platz, an dem das Baby gefunden wurde, auf Ortskenntnis schließen lässt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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