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Neue Dinosaurierart entdeckt

Von dpa
Aktualisiert am 14.05.2021Lesedauer: 2 Min.
Die Illustration zeigt zwei Exemplare der Art Tlatolophus galorum.
Die Illustration zeigt zwei Exemplare der Art Tlatolophus galorum. (Quelle: Luis V. Rey/INAH/dpa./dpa)
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Mexiko-Stadt (dpa) - In Mexiko haben Forscher nach eigenen Angaben eine bisher unbekannte Dinosauriergattung und -art entdeckt.

Die Pflanzenfresserart Tlatolophus galorum habe identifiziert werden können, weil ein zu fast 80 Prozent erhaltener SchĂ€del bei Ausgrabungen im nordmexikanischen Bundesstaat Coahuila gefunden worden sei, teilte das Nationale Institut fĂŒr Anthropologie und Geschichte (INAH) am Donnerstag (Ortszeit) mit. Dazu gehörte demnach auch ein 1,32 Meter langer Kamm.

Der Name der Gattung Tlatolophus setze sich aus dem Wort Tlahtolli (Wort) in der Aztekensprache Nahuatl und dem griechischen Wort Lophus (Kamm) zusammen. Der Kamm Ă€hnele in seiner Form einem Symbol, das von mesoamerikanischen Völkern verwendet worden sei, um Kommunikation und Wissen darzustellen, hieß es. Der Kamm habe außerdem eine Kommunikationsfunktion gehabt: Durch innere GĂ€nge, die Nase und Luftröhre verbĂ€nden, habe er wie eine integrierte Trompete funktioniert.

Der Entdeckung war bereits 2005 der Fund des Schwanzes des Tieres vorausgegangen, wie die Wissenschaftler vom INAH und der UniversitÀt UNAM in Mexiko-Stadt auch in der Fachpublikation "Cretaceous Research" erklÀrten. Im Jahr 2013 wurde dieser demnach geborgen.

Der Dinosaurier mĂŒsse vor 72 oder 73 Millionen Jahren in einem GewĂ€sser gestorben sein, das reich an Sedimenten gewesen sei, hieß es weiter vom INAH. Dadurch mĂŒsse sein Körper schnell von Erde bedeckt worden sein, wodurch er konserviert worden sei.

"Dieses Fossil, das noch untersucht wird, ist ein Ausnahmefall in der mexikanischen PalĂ€ontologie, denn es mussten Ă€ußerst gĂŒnstige Ereignisse vor Millionen von Jahren stattfinden, als Coahuila eine tropische Region war - wie eine große KĂŒstenebene - damit es unter den Bedingungen erhalten blieb, unter denen wir es gefunden haben", sagte die PalĂ€ontologin Felisa Aguilar der Mitteilung zufolge.

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