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OHB-Chef: Problem mit Weltraumschrott muss gel├Âst werden

Von dpa
08.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender des Raumfahrtunternehmens OHB SE pl├Ądiert f├╝r verbindliche Regeln, um das Problem mit Weltraumschrott zu l├Âsen.
Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender des Raumfahrtunternehmens OHB SE pl├Ądiert f├╝r verbindliche Regeln, um das Problem mit Weltraumschrott zu l├Âsen. (Quelle: Mohssen Assanimoghaddam/dpa./dpa)
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Bremen (dpa) - Weltraumschrott bereitet Satellitenbauern und Raumfahrtunternehmen zunehmend Kopfzerbrechen. "Das ist ein Problem", sagte der Vorstandsvorsitzende des Raumfahrtkonzerns OHB, Marco Fuchs.

Notwendig seien verbindliche Regeln daf├╝r, dass Satelliten nach ihrem Nutzungsende wegger├Ąumt werden und keine Gefahr darstellen. "Die Grundregeln gibt es schon", sagte Fuchs, der Vizepr├Ąsident des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) ist, der Deutschen Presse-Agentur. Bei Sanktionen und ├ťberwachung gebe es aber noch Bedarf.

Es m├╝sse auch verhindert werden, dass "boshaft" Weltraumschrott produziert werde. "Wir hatten jetzt den Fall eines absichtlichen Abschusses durch Russland. Das ist nat├╝rlich katastrophal, wenn man ganze Weltraumgegenden verpestet mit Schrott, um zu zeigen, dass man Satelliten abschie├čen kann."

Russland hatte k├╝rzlich einen ausgedienten Spionagesatelliten mit einer speziellen Rakete abgeschossen. Der Chef der Raumfahrtbeh├Ârde Roskosmos, Dmitri Rogosin, schloss weitere Tests nicht grunds├Ątzlich aus. Auf die Frage der "New York Times", ob Russland weitere Satelliten abschie├čen werde, sagte er: "Eher nein als ja." Die ├ťberreste des Satelliten stellten keine Gefahr f├╝r die ISS dar.

Globale Herausforderung

Weltraumschrott sei eine globale Herausforderung, bei der alle rund 100 nationalen Weltraumagenturen daf├╝r Sorge tragen m├╝ssten, dass die Regeln eingehalten werden, so Fuchs. In den USA wache die Raumfahrtagentur Nasa, in Deutschland das Deutsche Zentrum f├╝r Luft-und Raumfahrt (DLR) dar├╝ber, dass neue Satelliten sp├Ąter nicht zu Weltraumschrott werden. Kleine Satelliten zum Beispiel k├Ânnten so gebaut werden, dass sie am Ende ihrer Nutzung in der Erdatmosph├Ąre vergl├╝hen.

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Wissenschaftler sch├Ątzen anhand von Modellrechnungen, dass sich in der Erdumlaufbahn bereits etwa eine Million Teile von mehr als einem Zentimeter Gr├Â├če und 330 Millionen Teilchen von mehr als einem Millimeter Gr├Â├če befinden.

Richtlinien zur Vermeidung von Weltraumschrott gebe es schon lange - notwendig seien aber verbindliche Vertr├Ąge und nationale Weltraumgesetze, sagte auch der Astrophysiker Manuel Metz vom DLR. Die Verringerung und Vermeidung von Weltraumschrott liege im Eigeninteresse der Satellitenbauer und Raumfahrtunternehmen, um einen m├Âglichst st├Ârungsfreien Betrieb im All zu erm├Âglichen.

Eine besondere Gefahr stellt Metz zufolge der sogenannte Kaskadeneffekt dar: Kollidieren gro├če, teils mehrere Meter messende Schrottteile mit anderen Objekten, k├Ânnen tausende kleinere Schrottteile entstehen. Deshalb m├╝ssten m├Âglichst zuerst die gr├Â├čeren Objekte aus der Erdumlaufbahn beseitigt werden.

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