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Russische Botschaft deutet Panzer-Mahnmal in Berlin um: "Kampf gegen Neonazismus"


"Für den Kampf gegen den Neonazismus"
Russische Botschaft deutet Panzer-Mahnmal um

Von t-online
Aktualisiert am 28.02.2023Lesedauer: 2 Min.
Enno Lenze und "sein" Panzer: Das Rohr zeigt auf die russische Botschaft in Berlin.Vergrößern des BildesEnno Lenze und "sein" Panzer: Das Rohr zeigt auf die russische Botschaft in Berlin. (Quelle: Julian Seiferth)
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Seit Freitag zeigt ein Panzer aus der Ukraine auf die russische Botschaft in Berlin, als Mahnmal. Nach der von Sahra Wagenknecht initiierten Demo deutet die das nun einfach um.

Am 24. Februar jährte sich zum ersten Mal der Angriff Russlands auf die Ukraine: Seitdem ist ein zerstörter Panzer auf die russische Botschaft in Berlin gerichtet. Er soll dem Initiator zufolge "den ganzen Schrecken dessen (aufzeigen), was Russland in der Ukraine anrichtet." Mehr dazu lesen Sie hier. Doch die russische Botschaft wendet das Blatt.

Sie bezeichnet das Mahnmal auf Twitter als "eine Provokation, die bei deutschen Bürgern kein Verständnis, keine Unterstützung und kein Mitgefühl findet". Die deutschen Bürger von denen sie spricht sind diejenigen, die am Samstag mit Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer vor dem Brandenburger Tor gegen Waffenlieferungen in die Ukraine demonstrierten.

"Bei der heutigen Massenkundgebung sprachen sie sich unmissverständlich für eine friedliche Konfliktlösung in und gegen eine Eskalation aus, die durch deutsche Waffenlieferungen ans Kiewer Regime und eine weitere Ingangsetzung antirussischer Sanktionsspirale geschürt wird", schreibt die russische Botschaft – und deutet das Mahnmal um.

Russische Botschaft sieht Wagenknecht-Demo als Unterstützung

Von nun an stehe der Panzer "für den Kampf gegen den Neonazismus in der Ukraine". Unter dem Post der russischen Botschaft gibt es nur vereinzelte Zustimmung, vor allem hagelt es Kritik für die Umdeutung, zahlreiche Nutzer sprechen sich für die Ukraine und gegen die russische Aggression aus.

Bei der Kundgebung am Samstag waren nach Angaben der Polizei 13.000 Menschen zusammengekommen, die Veranstalter sprachen von 50.000. Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht und Publizistin Alice Schwarzer hatten zu der Versammlung aufgerufen und damit viel Kritik auf sich gezogen.

Unter anderem wurde ihnen eine fehlende Abgrenzung zu Rechts vorgeworfen. Mehr dazu lesen Sie hier. Auf der Kundgebung fand sich ein buntes Publikum mehrerer Parteien und Gesinnungen zusammen, darunter tatsächlich auch Rechtspopulisten. Alice Schwarzer verzeichnete die Versammlung als "gewaltigen Erfolg".

Verwendete Quellen
  • Twitter/RusBotschaft
  • Eigene Recherche
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