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Berlin: Senat will mehr Flüchtlingsunterkünfte auf dem Tempelhofer Feld


Tempelhofer Feld soll bis 2028 für Geflüchtete genutzt werden

Von t-online, dpa, fsa

Aktualisiert am 29.11.2023Lesedauer: 2 Min.
Wohncontainer für Geflüchtete in Berlin: Die Stadt sperrte die Unterkunft wieder auf und sucht nach weiteren.Vergrößern des BildesWohncontainer für Geflüchtete in Berlin (Archivfoto): Für die Entstehung neuer Unterkünfte auf dem Tempelhofer Feld bedarf es einer Gesetzesänderung. (Quelle: Joko/imago-images-bilder)
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Bald könnten auf dem Tempelhofer Feld neue Container für Geflüchtete entstehen. Der Plan des Berliner Senats stößt auf Kritik.

Der Berliner Senat plant eine Gesetzesänderung, um bei Bedarf zusätzliche Flüchtlingsunterkünfte auf dem Tempelhofer Feld zu errichten. Dies würde die Erweiterung von Flächen im Norden des Feldes ermöglichen. Gleichzeitig soll der Weiterbetrieb einer bestehenden Containersiedlung rechtlich abgesichert werden.

Beide Maßnahmen sollen bis 2028 befristet sein, wie der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe (SPD) mitteilten.

Die vorgeschlagene Änderung steht im Konflikt mit dem aktuellen Tempelhof-Gesetz von 2014, das eine Bebauung des Areals weitgehend untersagt. CDU und SPD sehen jedoch angesichts des Zustroms geflüchteter Menschen und des Mangels an Unterbringungsplätzen die Notwendigkeit, neue Flächen zu erschließen.

Lösungen des Senats und bestehende Kritik

Wegner wünsche sich keine Großunterkünfte mit Tausenden Bewohnern, Alternative sei aber, Geflüchtete auf die Straße zu schicken. "Das mache ich nicht mit. Jeder, der zu uns kommt, hat Anspruch auf unsere Hilfe und kriegt ein Dach über den Kopf." Die nun angedachten Flächen für weitere Wohncontainer würden zunächst als "Vorratsflächen" genutzt. "Ich persönlich gehe davon aus, dass wir sie sehr wahrscheinlich brauchen", so Wegner.

Die Initiative "100 Prozent Tempelhofer Feld" kritisiert, dass die Gesetzesänderung den Weg für eine schrittweise Randbebauung des Feldes öffnen könnte. Der Senat weist die Kritik zurück und betont, dass dies nicht das Ziel der Änderung sei. Wegner hingegen bekräftigt die Notwendigkeit einer Randbebauung und betont, dass die Berlinerinnen und Berliner Gelegenheit haben sollten, sich dazu zu äußern. "Eine Bebauung ohne weitere Befragung können wir nicht machen", sagte Wegner mit Blick auf das Votum 2014.

Unterkünfte in Berlin

Derzeit ist die Unterkunft für Geflüchtete auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof die zweitgrößte in Berlin. Davor kommt die Containerstadt am ehemaligen Flughafen Tegel.

Die früheren Hangars 1 bis 3 bieten etwa 1.400 Plätze, zusätzlich sind rund 200 Geflüchtete in Containern auf einem früheren Parkplatz und etwa 850 Menschen in einem langjährigen Containerdorf in der Nähe der Hangars untergebracht. Die Bewohner des Containerdorfs sind größtenteils Geflüchtete aus der Ukraine.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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