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Berlin: Busfahrer kündigen Protestkorsos durch Berlin an

Hauptstadt-Ticker  

Busfahrer kündigen Protestkorsos durch Berlin an

26.05.2020, 19:46 Uhr | t-online.de, dpa, AFP

Berlin: Busfahrer kündigen Protestkorsos durch Berlin an. Ein Reisebus in einem Buskorso: Am Mittwoch wollen Busfahrer in Berlin auf ihre Situation in der Corona-Krise aufmerksam machen.  (Quelle: imago images/IPON)

Ein Reisebus in einem Buskorso: Am Mittwoch wollen Busfahrer in Berlin auf ihre Situation in der Corona-Krise aufmerksam machen. (Quelle: IPON/imago images)

Hier informieren wir Sie jeden Tag über die aktuellsten Nachrichten aus Berlin, mit News und Geschichten aus allen Stadtteilen der Hauptstadt.

19.54 Uhr: Wir verabschieden uns für heute!

Das war es für heute. Wir wünschen Ihnen noch einen angenehmen Abend. Auch morgen werden Sie hier wieder mit den wichtigsten Nachrichten aus Berlin versorgt. 

19.50 Uhr: Busfahrer kündigen Protestkorsos durch Berlin an

Die von der Corona-Krise schwer getroffenen Bus-Unternehmen haben für Mittwoch zu bundesweiten Kundgebungen aufgerufen. In Berlin sollen gegen Mittag drei Buskorsos mit jeweils 100 Fahrzeugen durch die Stadt rollen, um auf die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie für die Unternehmen aufmerksam zu machen.

19.40 Uhr: Derzeit 6.672 bestätigte Corona-Fälle in Berlin 

Wie die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung mitteilte, gibt es in Berlin mit Stand Dienstag, 13 Uhr, 6.672 bestätigte Corona-Fälle. Davon gelten 6.123 als genesen. 

19.22 Uhr: VBB setzt zu Pfingsten mehr Züge nach Mecklenburg-Vorpommern ein

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) setzt am Pfingstwochenende zusätzliche Züge Richtung Mecklenburg-Vorpommern ein. Weil man mit mehr Fahrgästen rechne und außerdem Baustellen den Zugverkehr behindern würden, sei täglich ein zusätzliches Zugpaar Richtung Stralsund bestellt worden, teilte der VBB am Dienstag mit. Dadurch sollen die Abstände zwischen den Reisenden besser gewahrt werden.

Der VBB weist weiterhin darauf hin, dass touristische Tagesausflüge nach Mecklenburg-Vorpommern nicht erlaubt seien. Reisende müssen demnach mindestens eine Übernachtung gebucht haben. Außerdem müssen Fahrgäste in den Zügen Mund und Nase bedecken.

Der zusätzliche Zug fährt am Freitagnachmittag um 14.24 Uhr am Berliner Hauptbahnhof ab, von Samstag bis Montag jeweils um 8.21 Uhr. Zurück fährt der Zug täglich gegen 19 Uhr ab Stralsund.

18.28 Uhr: Berliner CDU will Jerusalem als Partnerstadt

Die Berliner CDU setzt sich für eine Städtepartnerschaft mit Jerusalem ein. Einen entsprechenden Vorschlag hat der CDU-Landesvorsitzende Kai Wegner am Dienstag in einem Brief an den Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) gemacht. "Jerusalem würde sich für eine Partnerschaft mit Berlin in besonderer Weise eignen. Beide Städte sind Schmelztiegel verschiedenster Kulturen und Mentalitäten. Sie sind Orte der Vielfalt, der Glaubensfreiheit und unabdingbar der Toleranz", schreibt Wegner. "Jerusalem ist die spirituell-religiöse Heimat von Christentum und Judentum und zugleich ein bedeutsamer Ort für Muslime. Diese Religionen leben auch in Berlin zusammen."

55 Jahre nach Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel sei es an der Zeit, auch mit einer israelischen Metropole eine Städtepartnerschaft einzugehen. Ein Bestandteil davon sollte ein Jugendaustauschprogramm sein, regt der CDU-Landeschef an. "Ich bin überzeugt, dass die weltoffene und neugierige Jugend in beiden Städten voneinander viel über das Zusammenleben in Vielfalt lernen kann." Wegner fordert Müller in seinem Brief dazu auf, im Senat dafür einzutreten, das Gespräch mit Jerusalem zu suchen.

17.48 Uhr: Vermisste demenzkranke Seniorin ist wieder aufgetaucht

Die demenzkranke Seniorin, die seit dem 21. Mai vermisst wurde, ist gefunden worden. Sie liegt bereits seit dem 22. Mai in einem Krankenhaus in Potsdam. Das teilte die Polizei Berlin am Dienstag mit. Die Frau war in der Klinik bisher namentlich unbekannt gewesen. Aufgrund einer Öffentlichkeitsfahndung erkannten Mitarbeiter des Krankenhauses die Patientin heute jedoch als die Gesuchte. Die 82-Jährige hatte an Christi Himmelfahrt ihre Pflegeeinrichtung in Lichterfelde verlassen und war nicht dorthin zurückgekehrt. 

16.50 Uhr: Polizeiautos und Polizisten in Friedrichshain attackiert

Ein Polizeiauto ist nach Angaben der Polizei in der Nacht zu Dienstag in Berlin-Friedrichshain mit Steinen beworfen und beschädigt worden. Auch Polizisten sollen kurz danach mit Steinen beworfen worden sein, wie die Polizei weiter mitteilte. Verletzt wurde den Angaben nach niemand. Außerdem sollen sogenannte Krähenfüße auf der Straße gelegen haben, die die Reifen von drei weiteren Polizeiautos zerstachen. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe der Rigaer Straße, wo Linksextremisten seit Jahren immer wieder Polizisten angreifen, mit Steinen und Farbbeuteln werfen und Autos beschädigen.

16.06 Uhr: Bewaffnetes Trio überfällt Hotel in Schöneberg

Drei maskierte und bewaffnete Männer haben am frühen Dienstagmorgen ein Hotel in Berlin-Schöneberg überfallen und Geld gefordert. Zwei der Räuber hatten nach ersten Erkenntnissen Schusswaffen, wie die Polizei mitteilte.

Einer der Männer soll einem Angestellten in der Lobby mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Das Trio habe den Mitarbeiter demnach ins Büro gezogen und dort Geld gefordert. Dann durchsuchten die Männer den Raum den Angaben zufolge selbst und klauten einen Geldbeutel. Die Männer sollen mit einem Motorroller geflohen sein. Der Angestellte wurde am Kopf verletzt und konnte im Hotel behandelt werden.

15.00 Uhr: Grundlage für S-Bahn-Ausschreibung geschaffen

Zwei Teilnetze der Berliner S-Bahn – Nord-Süd und die Stadtbahn – können neu ausgeschrieben werden. Der Senat einigte sich am Dienstag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur endgültig auf die entsprechenden Modalitäten.

Der bisherige Vertrag mit der S-Bahn Berlin GmbH, einer Tochter der Deutschen Bahn AG, war bereits Ende 2017 ausgelaufen. Seitdem werden die Leistungen auf Grundlage von Übergangsverträgen erbracht und abgerechnet. Die künftigen Verträge über den Betrieb sollen 15 Jahre lang laufen, die Verträge zur Instandhaltung dagegen 30 Jahre. Den Fahrzeugpark von mindestens 1.308 neuen S-Bahn-Wagen will das Land Berlin kaufen.

13.40 Uhr: Kein Bußgeld für Verstoß gegen Mindestabstand

In Berlin dürfen Verstöße gegen den Mindestabstand und die Reduzierung von Kontakten auf ein Minimum nicht mehr mit Bußgeldern geahndet werden. Das Berliner Verfassungsgericht setzte die entsprechenden Bußgeldvorschriften des Senats mit einem am Dienstag veröffentlichten Beschluss vorläufig außer Kraft. Das Gericht gab damit einem Eilantrag teilweise statt.

Es darf demzufolge konkret kein Bußgeld mehr verhängt werden, wenn jemand gegen den Mindestabstand von anderthalb Metern verstößt sowie gegen das Gebot, "physisch soziale Kontakte auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren". Im Übrigen wurde der Eilantrag abgelehnt. Zu den weiteren Inhalten des Antrags und der Begründung wurde zunächst nichts bekannt.

12.57 Uhr: Mutmaßlicher Weizsäcker-Mörder gesteht

Sechs Monate nach der tödlichen Messerattacke gegen den Berliner Chefarzt Fritz von Weizsäcker hat der Angeklagte vor dem Landgericht der Hauptstadt gestanden. Er bereue die Tat nicht, erklärte der 57-Jährige am zweiten Prozesstag am Dienstag. Die Tötung des Professors sei geplant und ein Anschlag auf die Familie seit Jahren sein "Lebensziel" gewesen. Dem Angeklagten aus Rheinland-Pfalz wird Mord sowie versuchter Mord an einem Polizisten zur Last gelegt.

Fritz von Weizsäcker, Sohn des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, wurde am Abend des 19. November 2019 in der Berliner Schlossparkklinik gegen Ende eines Vortrags erstochen. Er wurde 59 Jahre alt. Als Motiv nimmt die Staatsanwaltschaft Hass auf die Familie des Getöteten an, insbesondere auf den früheren Bundespräsidenten. Bei dem Angriff wurde zudem ein Polizist schwer verletzt. Er war privat bei dem Vortrag und konnte den Angreifer schließlich überwältigen.

11.43 Uhr: Softairwaffe gefunden – keine Konsequenzen für Besitzer

Nachdem am Montag eine Softairwaffe in einem Umkleideschrank in Berlin-Mitte einen Polizeieinsatz auslöste, kann Entwarnung geben werden: Es handle sich dabei lediglich um eine unüberlegte Handlung ohne böswillige Absichten, sagte ein Sprecher der Polizei am Dienstag.

Zwei Jugendliche eines Oberstufenzentrums in der Kochstraße haben die Luftdruckwaffe demnach in einem Geschäft gekauft, damit herumgespielt und anschließend in einen Spind gelegt. Ein Zeuge habe sie dabei beobachtet und die Polizei informiert. Die beiden Jugendlichen seien zwar überprüft worden, Konsequenzen werde es für sie jedoch nicht geben.

10.38 Uhr: BR Volleys rudern zurück

Gestern sorgten die Berlin Recycling Volleys für Aufsehen, weil sich deren Manager zu Plänen geäußert hatte, mit der Mannschaft in der polnischen Volleyball-Liga anzutreten. "Das sind im Moment doch nur Gedankenspiele", sagte Geschäftsführer Matthias Klee der Deutschen Presse Agentur am Dienstag. 

BR-Volleys-Geschäftsführer Matthias Klee: Er stellt die Absichten der Volleyball-Profis klar. (Quelle: picture alliance/nordphoto/Kurth/Archvbild)BR-Volleys-Geschäftsführer Matthias Klee: Er stellt die Absichten der Volleyball-Profis klar. (Quelle: picture alliance/nordphoto/Kurth/Archvbild)

"Wir arbeiten weder gegen die Bundesliga noch ist es unser Ziel, die Liga kaputt zu machen", sagte Klee. Für die kommende Saison hat der Verein einen Lizenzantrag zur Teilnahme am Bundesliga-Spielbetrieb eingereicht. Auch einer Diskussion um eine neu zu gründende Volleyball-Europaliga stehen die BR Volleys aufgeschlossen gegenüber. "Das kann auch eine Option sein", sagte Klee: "Auch darüber sollte man offen sprechen."

10.02 Uhr: Polizei sucht nach demenzkranker Seniorin

Die 82-jährige Theresie "Resie" Günther wird seit Donnerstag vermisst. Gegen 21 Uhr habe sie ihre Pflegeeinrichtung in Berlin-Lichterfelde verlassen und kehrte seitdem nicht zurück.

Mit einem Bild sucht die Polizei nach der etwa eineinhalb Meter großen, schlanken Frau. Die Beamten bitten die Bevölkerung um Mithilfe.

8.57 Uhr: Sonne-Wolken-Mix für Berlin

Der Dienstag hält in Berlin einen Mix aus Sonne und Wolken bereit. Im Verlauf des Tages soll es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zwar viele Quellwolken am Himmel geben, daneben aber auch zeitweise Sonnenschein. Mit Regen rechnen die Meteorologen nicht. Die Höchstwerte liegt bei voraussichtlich 18 bis 21 Grad.

8.31 Uhr: Berlin will Demos mit unbegrenzter Teilnehmerzahl erlauben

Demonstrationen sollen in Berlin voraussichtlich ab dem 4. Juni wieder ohne Begrenzung der Teilnehmerzahl möglich sein. Das kündigte Innensenator Andreas Geisel am Montagabend in der RBB-"Abendschau" an. "Wir werden im Senat darüber beraten, zum 4. Juni Demonstrationen im öffentlichen Raum wieder vollständig freizugeben mit dem entsprechenden Abstandsgebot", sagte der SPD-Politiker. 

7.26 Uhr: Clubs als Corona-Hotspots

Wann die Clubs und Bars der Stadt wieder aufmachen, ist noch ungewiss. Die Aussagen eines Virologen machen da wenig Hoffnung für Berlins Partyvolk. 

Denn in Clubs, Bars und Discos finde das Coronavirus perfekte Bedingungen für eine schnelle Verbreitung, so Jonas Schmidt-Chanasit vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) der Deutschen Presse-Agentur.

Es ist eng, man schwitzt, schreit einander mit geringem Abstand ins Ohr: "das ist genau dieses Szenario, bei denen es in anderen Ländern bereits zu massenhaften Ansteckungen gekommen ist. Das sind die Viren-Hotspots, gerade für das Coronavirus." 

7.15 Uhr: Zwei Verletzte bei Wohnungsbrand in Schöneberg

Bei einem Brand in einem Wohnhaus in Schöneberg sind zwei Menschen schwer verletzt worden. Wie die Feuerwehr mitteilte, brannte es am späten Montagabend in einer Erdgeschosswohnung. Anwohner hatten den Brand bemerkt und die Feuerwehr alarmiert.

Beim Eintreffen der Rettungskräfte versuchten die Helfer, einen Mieter aus der Wohnung zu befreien. Die Polizei rettete neben dem Mann auch einen zweiten Mieter und den Hund aus der Wohnung.

7.05 Uhr: Senat will über weitere Lockerungen beraten

Der Berliner Senat berät in seiner Sitzung heute über weitere Lockerungen der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat bereits angedeutet, dass beispielsweise die Beschränkungen beim Demonstrationsrecht wegfallen könnten. Denkbar ist auch, dass Fitnessstudios und Open-Air-Kinos bald wieder öffnen dürfen.

7 Uhr Uhr: Hallo, Berlin!

Guten Morgen und herzlich willkommen zurück im Hauptstadt-Ticker. Hier versorgt Sie das t-online.de-Redaktionsteam mit dem Neusten aus Berlin. Schauen Sie gerne immer mal wieder vorbei!

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, AFP und sid

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