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Berlin: "Unteilbar"-Demonstration zieht durch die Hauptstadt


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"Unteilbar"-Demonstration zieht durch die Hauptstadt

Von dpa
Aktualisiert am 04.09.2021Lesedauer: 2 Min.
Menschen bei der Demonstration der "Unteilbar"-Initiative: Mehrere Tausend Personen beteiligen sich am Protest.
Menschen bei der Demonstration der "Unteilbar"-Initiative: Mehrere Tausend Personen beteiligen sich am Protest. (Quelle: Emmanuele Contini/imago-images-bilder)
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In Berlin demonstrieren am Samstag Tausende Menschen. Sie wollen für Solidarität und soziale Gerechtigkeit eintreten

Mehrere tausend Menschen haben sich am Samstag in Berlin zur "Unteilbar"-Demo versammelt. Die Polizei sprach am frühen Nachmittag von einer niedrigen vierstelligen Zahl an Teilnehmern. Es gebe weiter starken Zulauf. Das Auftaktprogramm begann in der Leipziger Straße. Vor zahlreichen weiteren Bühnen versammelten sich die Menschen auch auf der Straße des 17. Juni, der Ebertstraße sowie am Potsdamer Platz. Am Nachmittag sollte sich der Demonstrationszug nach und nach in Bewegung setzen.

"Wir sind sehr zufrieden mit dem Start", sagte eine Sprecherin des Aktionsbündnis. Zahlen zu den Teilnehmenden nannte sie zunächst nicht. Insgesamt wurden etwa 30.000 Demonstrierende unter dem Motto "Eine offene und solidarische Gesellschaft" erwartet. Die Initiative "Unteilbar" trete ein "für Solidarität, soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte und ein konsequentes Handeln gegen die Klimakrise", heißt es in einem Aufruf.

Der Protest richtet sich gegen den Klimawandel, gegen Rassismus und soziale Ungerechtigkeit: Die Demonstranten müssen sich an das Hygienekonzept halten.
Der Protest richtet sich gegen den Klimawandel, gegen Rassismus und soziale Ungerechtigkeit: Die Demonstranten müssen sich an das Hygienekonzept halten. (Quelle: Emmanuele Contini/imago-images-bilder)

Auch die Machtübernahme der militant-islamistischen Taliban in Afghanistan beschäftigt das Bündnis. "Niemals hätte nach Afghanistan abgeschoben werden dürfen", sagte eine Sprecherin. "Flüchten ist ein Menschenrecht und Menschenrechte sind in einer demokratischen Gesellschaft unverhandelbar."

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Demo mit Hygienevorschriften

Die Polizei stellte sich im Vorfeld auf die Demonstranten ein. "Die Menge müssen wir bewerkstelligen", sagte eine Polizeisprecherin. "Aber wir rechnen nicht mit gewalttätigen Auseinandersetzungen."

Wenn so viele Menschen durch die Hauptstadt ziehen, spielt auch die Corona-Pandemie eine größere Rolle. "Die Hygienevorschriften halten wir ein, darin sind alle geübt", sagte die Sprecherin des Bündnisses im Vorfeld. "Wir werden mit Masken demonstrieren, wir werden Abstand halten." Außerdem bitte sie die Demonstrierenden, sich vorher freiwillig testen zu lassen.

Ein Plakat von Amnesty International: Auch am Potsdamer Platz gehen die Menschen auf die Straße.
Ein Plakat von Amnesty International: Auch am Potsdamer Platz gehen die Menschen auf die Straße. (Quelle: Emmanuele Contini/imago-images-bilder)

Laut dem Aktionsbündnis beteiligen sich über 30 Initiativen an dem Protest. Darunter sind unter anderen der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), der Paritätische Wohlfahrtsverband und die Klimabewegung Fridays for Future sowie der Berliner Mieterverein.

Linke, SPD und Grüne sind mit einem eigenen Block bei dem Protestzug dabei. Auch der Linke-Spitzendkandidat Klaus Lederer sowie die Spitzenkandidatinnen für die Abgeordnetenhauswahl, Franziska Giffey (SPD) und Bettina Jarasch (Grüne), werden erwartet.

Der US-amerikanische Whistleblower und ehemalige CIA-Mitarbeiter Edward Snowden soll laut den Veranstaltern per Videoschalte zu den Demonstrierenden sprechen. Für die richtige Musik werde ebenfalls gesorgt. Unter anderen tritt der Künstler Max Herre auf.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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  • Meike Kreil
Von Meike Kreil
Von Katharina Weiß
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