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Wie Blaulichtfotografen das Verbrechen jagen

Von J. Kronsteiner (Berlin), T. Hildebrandt (Köln)

Aktualisiert am 23.01.2022Lesedauer: 8 Min.
Der K√∂lner Reporter lichtet die Aufr√§umarbeiten eines Brands ab: F√ľr diese Nacht soll es das gewesen sein.
Der K√∂lner Reporter lichtet die Aufr√§umarbeiten eines Brands ab: F√ľr diese Nacht soll es das gewesen sein. (Quelle: Dominik Sommerfeld)
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Sie schlagen sich die Nächte um die Ohren, um ganz nah dran zu sein am Verbrechen: Blaulichtfotografen. Wenn es in Berlin oder Köln knallt oder kracht, sind Morris Pudwell und Vincent Kempf zur Stelle. t-online hat die beiden bei ihrer Nachtschicht begleitet.

Die Suche nach Blaulicht beginnt f√ľr Morris Pudwell um 19 Uhr auf einem Parkplatz zwischen einem W√§ldchen und der Spree. Es vergeht keine Minute, bis ein Hinweis Pudwell auf die Stralauer Allee nach Berlin-Friedrichshain lotst. Auf Anhieb findet er den Unfall. "Nicht mal jemand verletzt. Ist halt nichts", meckert der 39-J√§hrige und wendet sich von der verbogenen Sto√üstange ab. Schnell springt Pudwell in sein schwarzes Auto, denn er jagt schon dem n√§chsten Tipp hinterher.

An der Wuhlheide kurbelt er um 19.23 Uhr das Fenster hinunter, schnuppert nach verbranntem Holz. In der Ferne sieht er, wie eine Feuerleiter wieder zur√ľckgekurbelt wird. Fehlalarm ‚Äď also nichts wie weg. "Das war wieder so ein Phantom, dem man hinterherjagt." Der Tipp kam aus seinem Netzwerk. Woher genau, dar√ľber spricht Pudwell nicht. Vielen Tipps, die er auf einem seiner zwei Handys bekommt, geht er gar nicht erst nach.

Immer wieder sieht Morris auf seinen zwei Handys nach: Auf ihnen gehen die Tipps ein.
Immer wieder sieht Morris auf seinen zwei Handys nach: Auf ihnen gehen die Tipps ein. (Quelle: Mario Firyn)
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"Ich habe einen Blick f√ľr alles Merkw√ľrdige und Kriminelle"

Seit einigen Jahren ist Morris Pudwell fast jede Nacht auf der Stra√üe und hetzt Polizei und Notarzt nach. Inzwischen sp√ľre er, welche Fotos sich verkaufen. "Am besten, man sieht eine Flamme. Sch√∂n ist es auch, wenn es eine Straftat ist." Am Tatort sch√§tzt er sekundenschnell ein, ob sich Fotos lohnen oder nicht. "Ich habe einen Blick f√ľr alles Merkw√ľrdige und Kriminelle", sagt er. Mal sieht er verd√§chtige Nummernschilder im Vorbeifahren oder erkennt Drogendeals, die nur Sekunden dauern. Der Parkplatz an der Spree ist Pudwells Basis. Von hier ist er schnell an allen Hotspots der Hauptstadt.

In K√∂ln l√§utet ein schriller Klingelton um 19.37 Uhr das n√§chste Ziel f√ľr Vincent Kempf ein. In Pulheim brennt ein Palettenstapel, direkt an einem Geb√§ude. Kempf macht sich auf den Weg, ganz entspannt. Irgendwann habe ihm ein Kollege gesagt, wenn man entspannt hinfahre und vor Ort nichts mehr aufzunehmen sei, sei es keine interessante Story. Er h√§lt sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen, h√§lt bei Rot. "Dass es in unserem Job um Geschwindigkeit geht, ist schon richtig", sagt er. "Aber ich bringe wegen eines guten Bildes sicherlich keine Mitmenschen in Gefahr. Das ist es nicht wert".

23 Minuten später kommt Kempf in Pulheim an. Das Feuer ist schon gelöscht, Rauchschwaden klettern die Fassade des gefährdeten Gebäudes hoch. Insgesamt 25 Einsatzkräfte der Pulheimer und Brauweiler Feuerwehr plus zwei Polizeistreifen haben den Bereich abgesichert und sind mit letzten Aufräumarbeiten beschäftigt. Schon beim Vorbeifahren weiß der Fotograf, dass die Fahrt das Benzin nicht wert war.

"Hierf√ľr brauche ich nur meine kleine Kamera", sagt er und greift in seinen Kofferraum. Ein paar Fotos vom Einsatzort und ein Gespr√§ch mit dem Pressesprecher der Pulheimer Feuerwehr sp√§ter f√§hrt er wieder los.

Polizeireporter Vincent Kempf steht nachts mit seiner Kamera in Köln: Der Fotograf ist immer auf der Suche nach spannenden Polizei- oder Feuerwehreinsätzen.
Polizeireporter Vincent Kempf steht nachts mit seiner Kamera in Köln: Der Fotograf ist immer auf der Suche nach spannenden Polizei- oder Feuerwehreinsätzen. (Quelle: Dominik Sommerfeld)

Was andere als einen gl√ľcklichen Umstand ansehen w√ľrden, bedeutet f√ľr Vincent Kempf als Blaulichtfotograf keinen guten Abend. "Aber das ist halt manchmal so", sagt der 24-J√§hrige. Ein Job, der von Verbrechen, Unf√§llen und Br√§nden lebt, braucht eben genau das. Wenn nichts passiert, hat Kempf nichts in der Hand, was er an Nachrichtensender und Zeitungen verkaufen kann.

Die n√§chste halbe Stunde verbringt er damit, durch die Stadt zu fahren und nach Auftr√§gen zu suchen: Die Venloer Stra√üe runter, an den Ringen vorbei, √ľber die Z√ľlpicher Stra√üe ‚Äď Orte in K√∂ln, die an den Wochenenden bekannt daf√ľr sind, Einsatzorte zu sein. "Die meisten Eins√§tze hier sind jedoch nur Betrunkenen geschuldet", sagt er. Einen wirklichen Nachrichtenwert bieten solche Vorf√§lle selten. Es sind Messerstechereien, Razzien und Unf√§lle, auf die er wartet. Das sei es, wor√ľber die Menschen informiert werden wollen.

Fotos von Verdächtigen in Handschellen

In Berlin geht es f√ľr Morris Pudwell interessanter weiter: Zur√ľck an seiner Basis kommt f√ľr ihn der erste Hinweis der Nacht, der seine Neugier weckt. In der Pannierstra√üe in Neuk√∂lln soll es zwei Verletzte geben. Um 19.51 Uhr parkt er hinter einem Dienstwagen der Polizei, klatscht sein Presseschild aufs Armaturenbrett und eilt auf die Beamten zu. W√§hrend ein Polizist Flatterband um den Tatort zieht, huscht Pudwell zwischen Zivilbeamten und Schaulustigen herum und h√§lt fest, was erkennen l√§sst, dass hier eine Straftat begangen wurde. Er fotografiert die Verd√§chtigen in Handschellen, die Verletzten sind schon im Rettungswagen.

Morris Pudwell lichtet eine Festnahme ab: Er hat ein Gesp√ľr f√ľr die Hintergr√ľnde, wie er sagt.
Morris Pudwell lichtet eine Festnahme ab: Er hat ein Gesp√ľr f√ľr die Hintergr√ľnde, wie er sagt. (Quelle: Mario Firyn)

"Presse vor Ort" nuschelt ein Polizist im Scherz in sein Funkger√§t, als er Pudwell sieht, und lacht. "Aber nicht fotografieren, wenn ich eine rauche", f√ľgt er hinzu. Mit den Berliner Polizisten spricht der Reporter im Dialekt. Viele kennen ihn. Mit Blick auf die ermittelnden Beamten vermutet er, dass es sich hier um einen Streit zwischen Clan-Familien handeln k√∂nnte. Sp√§ter ist auch von einem Messerstich in den Oberschenkel die Rede. "Das verkauft sich immer gut", freut sich Pudwell. Mit diesem Wissen wartet er noch eine Stunde am Tatort, um den Abtransport der Verd√§chtigen einzufangen.

"Berlin ist ein Drecksloch"

Von dort f√§hrt der 39-J√§hrige um 21.47 Uhr die Hotspots in Neuk√∂lln und Kreuzberg ab. Hermannplatz, G√∂rlitzer Park, Kottbusser Tor. Hier kennt er die Stra√üen wie ein Taxifahrer. An fast jeder Ecke hat er schon Verhaftungen abgelichtet. Seit seiner Geburt lebt er hier im S√ľden Berlins. Doch von der Stadt ist er schon lange nicht mehr begeistert. "Berlin ist ein Drecksloch. Ich w√ľrde am liebsten raus aus der Stadt. Aber das passt nicht zu meinem Job."

Im G√∂rlitzer Park sieht er ein L√∂schfahrzeug. Eines von vielen heute Nacht. Im Januar brennen gerne mal Tannenb√§ume auf der Stra√üe. Nichts f√ľr Pudwell, und in den G√∂rlitzer Park gehe er nachts sowieso ungern. F√ľr seine drei Jahre alte Tochter halte er sich aus den gef√§hrlichsten Geschichten raus. Auch auf Demos mache er keine Fotos mehr. Die Rigaer Stra√üe meide er, seit er dort beinahe durch einen Steinwurf verletzt worden sei.

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Um 23.11 Uhr rast er Richtung S-Bahnhof Rummelsburg. "Person unter Zug" ist Pudwells Hinweis: "K√∂nnte eine Straftat sein", mutma√üt er. Noch vor den Rettungskr√§ften ist er an den Gleisen, l√§sst aber alle Fahrzeuge passieren, bevor er aussteigt. Rasch spricht ihn ein Polizist an, redet von Suizidversuch. F√ľr Pudwell das Signal zu gehen. Suizide sind f√ľr ihn uninteressant.

Morris Pudwell dr√ľckt auf den Ausl√∂ser seiner Kamera: Der Berliner Polizeifotograf m√∂chte nicht erkannt werden.
Morris Pudwell dr√ľckt auf den Ausl√∂ser seiner Kamera: Der Berliner Polizeifotograf m√∂chte nicht erkannt werden. (Quelle: Mario Firyn)

"Fotos von Leichen sind ein No-Go"

Unterdessen erzählt Vincent Kempf von seiner wichtigsten Regel: Wenn er vor den Sanitätern oder Feuerwehrkräften am Unfallort ankommt, helfe er, anstatt die Kamera auszupacken. Als Teenager trat er der Jugendfeuerwehr bei, lernte, wie er sich an Unfallorten verhalten muss. Heutzutage nicht zu helfen, könne er nicht mit sich vereinbaren.

"Kommt so was vor, war es das dann auch mit der Story f√ľr mich." Hilfe leisten und dann Fotos schie√üen? "Das geht gar nicht", obwohl ihm durchaus bewusst sei, dass nicht jeder seiner Kollegen dazu in der Lage ist.

Er halte Abstand, lasse die Einsatzkräfte ihre Arbeit machen, bevor er zur Tat schreite, sagt Kempf. Dabei weiß er genau, was er fotografieren kann und was nicht. "Fotos von Leichen oder verletzten Menschen sind ein No-Go", sagt er. In anderen Städten werde das anders gehandhabt, "da hält man auch gerne mal drauf", in Köln aber gelte ein ungeschriebenes Gesetz, dass man so etwas nicht mache. Woran das liegt, wisse er selbst nicht. "Vielleicht sind die Menschen in Köln einfach anständiger als anderswo."

In der öffentlichen Wahrnehmung setze man seinen Beruf oft mit Voyeuren gleich. Damit habe er ein Problem: Immerhin bestimme die Nachfrage das Angebot, nicht er und seine Kollegen.

Morris fotografiert drauf los: Zwischen Rettungskräften und Polizisten steht er ganz vorne mit am Tatort.
Morris fotografiert drauflos: Zwischen Rettungskräften und Polizisten steht er ganz vorne mit am Tatort. (Quelle: Mario Firyn)

Ein Fall, der ihm im Gedächtnis blieb

Dem meisten begegne er mit Distanz. Doch ein Unfall an der Grenze von Troisdorf zu K√∂ln habe ihn lange Zeit nicht losgelassen: Ein 56-j√§hriger Autofahrer kam von der Fahrbahn ab und erwischte zwei Passanten: den eigenen Sohn und Enkel. "Als ich am Unfallort ankam, war das einfach nur schrecklich", erinnert sich Kempf. "Was ist das bitte f√ľr ein ungl√ľcklicher Zufall?"

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Auf dem Heimweg habe er mit Freunden sprechen m√ľssen ‚Äď etwas, was er sonst nicht oft mache. "Dieser Unfall hat mich wirklich schockiert." Alle drei haben √ľberlebt. Aber: "√úberleben bedeutet ja nicht immer, dass die Betroffenen nach 24 Stunden aus dem Krankenhaus entlassen werden." Dieses Unwissen beunruhige ihn manchmal. Oft recherchiere er, was aus den Unfallopfern geworden ist, auch wenn er daf√ľr keinen Lohn sieht: "Es beruhigt und interessiert mich einfach", sagt Kempf.

Morris Pudwell begegnet alldem eher mit Sarkasmus: "Ich bin immer da, wenn jemand einen richtigen Scheißtag hat." Er erzählt von Wiederbelebungen, verbrannten Leichen und Kindermördern. "Ich habe schnell gemerkt, dass mir das nichts ausmacht. Oder ich brauche in zehn Jahren große Hilfe", sagt er. Humor braucht man auf der Straße, meint der Berliner.

Pudwell ganz nah dran: Nicht immer sind die Schichten so ereignisreich.
Pudwell ganz nah dran: Nicht immer sind die Schichten so ereignisreich. (Quelle: Mario Firyn)

Absurde Gedanken beim Warten auf eine Story

Kurz vor Mitternacht, zur√ľck am Spreeufer. Wenn er nichts zu tun hat, schaut Pudwell TikTok-Videos oder h√∂rt Radiosender, die auch nachts einen Moderator im Studio haben. "Dann f√ľhlt man sich nicht so allein." Wenn der Himmel klar ist, fotografiert er mit seinem Teleobjektiv den Mond. Manchmal kommt am Parkplatz ein Rentner vorbei, dem er seine Energydrinkdose in die Hand dr√ľckt.

Heute h√∂rt er nur eine Motors√§ge im Wald heulen. Wahrscheinlich holt jemand Holz f√ľr den Kamin, "aber vielleicht zers√§gt er auch seine Ehefrau", fantasiert Pudwell. "Das sind so die Gedanken, die man sich macht, wenn man auf etwas wartet." Am liebsten h√§tte er um diese Zeit ein brennendes Auto zum Fotografieren.

0.54 Uhr. Vincent Kempf ist des Wartens m√ľde und dreht seine Runde durch die Stadt. Aufgrund der Pandemie ist weniger los, die K√∂lner Ringe sind kaum bev√∂lkert und bieten nicht mehr als Geschichten √ľber das √ľbliche Trink-Klientel ‚Äď die interessanten Nachrichten bleiben aus. Also sucht er. Vergebens.

Vincent Kempf in seinem Wagen: Wenn es still ist, wartet er hier oder zu Hause.
Vincent Kempf in seinem Wagen: Wenn es still ist, wartet er hier oder zu Hause. (Quelle: Dominik Sommerfeld)

Eine Tankstelle als letzter Stopp

In Berlin eilt Morris Pudwell um 2.03 Uhr noch einmal nach Neuk√∂lln in die Weserstra√üe. Nur ein brennender Weihnachtsbaum. Wenn nichts passiert, zieht er sich nach Hause zur√ľck. Falls er doch noch einen lukrativen Einsatz wittert, startet er von dort aus. Hinweise kommen von Freunden bei der Feuerwehr, Polizisten, die Missst√§nde mitteilen m√∂chten, und aus Facebook-Gruppen. Polizeifunk abh√∂ren geht seit 2016 nicht mehr: "Alles digital inzwischen", erkl√§rt Pudwell. Immer wieder zieht er ein Handy aus der rechten Brusttasche, dann das zweite aus der linken Brusttasche seiner Winterjacke. "Lohnt alles nicht."

Auch Kempf setzt auf ein breites Netzwerk sowie die Presserufe von Feuerwehr und Polizei. Doch in dieser Nacht bleibt es ruhig. Nachdem er mit seiner ereignislosen Tour durch die Stadt fertig ist, steuert er eine Tankstelle an der Siegburger Stra√üe an. Er kauft sich zwei Brezeln und setzt sich in seinen Wagen. Dass er jetzt, mitten in dieser kalten Nacht in K√∂ln herumsteht und nur wartet, komme selten vor. Meistens warte der 24-J√§hrige zu Hause, vertreibe sich die Zeit mit Videospielen, bearbeite Videos f√ľr seinen YouTube-Kanal oder treffe Freunde.

Kempf sitzt vor der K√∂lner Kulisse in seinem Auto und wartet: Eine Nacht ohne Verbrechen und Unf√§lle ist f√ľr ihn keine lukrative Nacht.
Kempf sitzt vor der K√∂lner Kulisse in seinem Auto und wartet: Eine Nacht ohne Verbrechen und Unf√§lle ist f√ľr ihn keine lukrative Nacht. (Quelle: Dominik Sommerfeld)

"Wenn ich mit Freunden unterwegs bin und etwas Wichtiges reinkommt, fahren wir auch schon mal zusammen zu den Einsatzorten", sagt er. "Die haben f√ľr das, was ich mache, Verst√§ndnis und finden es manchmal auch recht spannend."

Dieser Abend bleibt f√ľr Kempf alles andere als das. Es ist eine Nacht, die ihn nicht viel abliefern l√§sst. F√ľr Pudwell nimmt sie ein erfolgreiches Ende: Um 4.56 Uhr lockt ihn die Meldung eines brennenden Autos noch einmal auf den Mehringdamm in Kreuzberg. Flammen sieht er keine ‚Äď daf√ľr zwei Autowracks. Die Bilder erscheinen einige Stunden sp√§ter in der Berliner Lokalpresse.

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