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Berliner CDU zu Gerhard Schröder: "Gehilfe eines Autokraten"


Berliner CDU zu Gerhard Schröder: "Gehilfe eines Autokraten"

Von dpa
Aktualisiert am 02.03.2022Lesedauer: 1 Min.
Gerhard Schröder (Archivbild): Der Berliner CDU-Chef kritisiert den Altkanzler aufgrund seiner Russland-Nähe hart.Vergrößern des BildesGerhard Schröder (Archivbild): Der Berliner CDU-Chef kritisiert den Altkanzler aufgrund seiner Russland-Nähe hart. (Quelle: Jens Schicke/imago-images-bilder)
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Die Kritik am ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder für seine Freundschaft zu Wladimir Putin reißt nicht ab. Die Berliner CDU fordert deshalb die Rückgabe des Bundesverdienstkreuzes.

Berlins CDU-Chef Kai Wegner hat den ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) vor dem Hintergrund der russischen Invasion in der Ukraine als "Schande für Deutschland" bezeichnet. Gleichzeitig forderte er Schröder auf, sein Bundesverdienstkreuz zurückzugeben.

"Als ehemaliger Bundeskanzler hätte Schröder die Verpflichtung gehabt, sich in den Dienst unserer Werte zu stellen, statt für viel Geld das Geschäft eines Despoten zu betreiben", erklärte Wegner am Dienstag mit Blick auf Schröders Engagement für russische Unternehmen. "Schröder ist mittlerweile eine Schande für Deutschland. Ein williger Gehilfe eines kriegstreibenden Autokraten."

Berliner CDU: Schröder habe "Grundwerte gegen die Gunst eines Despoten eingetauscht"

Der frühere Kanzler habe seine Seele verkauft, so Wegner, der auch CDU-Fraktionsvorsitzender ist. "Wer die Grundwerte unseres Staates gegen die Gunst eines Despoten eintauscht, sagt sich von unserem Staat los." Eine Rückgabe des Verdienstkreuzes sei die einzig richtige Konsequenz.

Schröder gilt als langjähriger Freund des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Der ehemalige Bundeskanzler ist Aufsichtsratschef beim staatlichen russischen Energiekonzern Rosneft und hat auch Führungspositionen bei den Pipeline-Projekten Nord Stream und Nord Stream 2. Am vergangenen Donnerstag hatte er die Regierung in Moskau im Online-Netzwerk LinkedIn zwar aufgefordert, den Krieg in der Ukraine schnellstmöglich zu beenden. Von persönlichen Konsequenzen war aber nicht die Rede.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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