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Sachsen: Über 10.000 Asylsuchende in der ersten Jahreshälfte


Sachsen: Über 10.000 Asylsuchende in der ersten Jahreshälfte

Von dpa
Aktualisiert am 19.07.2023Lesedauer: 2 Min.
Flüchtlingsunterkunft in Dresden-Sporbitz.Vergrößern des BildesFlüchtlingsunterkunft in Dresden-Sporbitz (Symbolbild): Chemnitz, Dresden und Leipzig melden zusammen über 18 Unterkunftsobjekte mit einer Kapazität von insgesamt 8.263 Plätzen. Am Mittwoch waren 4.343 Plätze belegt. (Quelle: IMAGO/Sylvio Dittrich)
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Im ersten Halbjahr sind in Sachsen mehr Asylsuchende angekommen als im Vorjahreszeitraum. Neue Zahlen zeigen auch eine anhaltende Flucht aus der Ukraine.

10.048 Asylsuchende haben in der ersten Hälfte dieses Jahres Zuflucht in den sächsischen Erstaufnahmeeinrichtungen gesucht. Doch nur 5.889 von ihnen blieben in der Zuständigkeit Sachsens – der Rest wurde auf andere Bundesländer verteilt, wie die Landesdirektion auf Anfrage mitteilte. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2022 waren es 18.474, wovon 11.800 in Sachsen verblieben, während im Jahr davor 10.222 Asylsuchende eintrafen, von denen 7.994 hier blieben.

Laut Landesdirektion hat sich die Zahl der Einreisen von Migranten über Polen und Tschechien bereits in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 merklich erhöht.

Die meisten Asylsuchenden kamen laut Statistik des Ausländerzentralregisters in diesem Jahr (Stichtag 31. Mai) aus Venezuela (1370). Dahinter rangieren Menschen aus Syrien (869), Afghanistan (664), der Türkei (369) und Georgien (180). Russland steht mit 155 zu Buche. Im vergangenen Jahr kamen die meisten Asylsuchenden aus Syrien (3937). Zudem waren Ende Juni dieses Jahres 56.495 Schutzsuchende aus der Ukraine in Sachsen erfasst. Zum Jahresende 2022 waren das 50.785 Frauen, Männer und Kinder.

Sachsen: Kommunen unter Druck

Nach Angaben der Landesdirektion verfügen die drei Einrichtungen für die Erstaufnahme von Flüchtlingen in Chemnitz, Dresden und Leipzig zusammen über 18 Unterkunftsobjekte mit einer Kapazität von insgesamt 8.263 Plätzen. Am Mittwoch waren 4.343 Plätze belegt, was einer Auslastung von 53 Prozent entspricht. "Erfahrungsgemäß steigt die Zahl der Zugänge und damit die Belegung in der zweiten Jahreshälfte an, so dass die derzeit noch freien Kapazitäten im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten auch als Puffer von Zugangsspitzen vor einer Zuweisung an die sächsischen Kommunen dienen", hieß es.

Der Landesdirektion zufolge waren Ende Juni 14.661 abgelehnte Asylbewerber in Sachsen zur Ausreise verpflichtet, 11.280 von ihnen besaßen eine Duldung. Beide Zahlen blieben in den vergangenen Jahren relativ konstant.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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