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Dresden: Schleuser drohen über vier Jahre Haft | Prozessauftakt


Schleuser drohen mehr als vier Jahre Haft

Von dpa
07.12.2023Lesedauer: 1 Min.
imago 88903138Vergrößern des BildesAngeklagter vor dem Landgericht Dresden (Symbolbild): Der Angeklagte soll mit Komplizen zusammengearbeitet haben, die jedoch bislang unbekannt sind (Quelle: imago)
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Die Staatsanwaltschaft begründet ihr gefordertes Strafmaß damit, dass der 28-Jährige mehr als 60 Menschen lebensgefährlich transportiert hat. Darunter auch zahlreiche Kinder.

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat zum Prozessbeginn gegen einen mutmaßlichen Schleuser eine Haftstrafe von mindestens viereinhalb Jahren gefordert. Dies erklärte die Vertreterin der Anklage am Donnerstag vor dem Landgericht Dresden.

Der Angeklagte, ein 28-jähriger Ukrainer, wird beschuldigt, in einem Zeitraum von zwei Wochen über 60 Menschen aus der Türkei, Syrien und dem Irak über Ungarn und Tschechien nach Sachsen geschleust zu haben. Er soll dabei mit Komplizen zusammengearbeitet haben, die jedoch bislang unbekannt sind. Für den Transport nutzten die Schleuser Fahrzeuge mit serbischen und tschechischen Kennzeichen, darunter Transporter und Pkw, sowie eine Maserati-Limousine.

Kinder unter lebensgefährlichen Bedingungen geschleust

Zum Prozessbeginn äußerte sich der Angeklagte nicht. Er befindet sich seit seiner Festnahme am 10. Juni in Untersuchungshaft. Die Bundespolizei konnte vier der fünf Fahrten durch Handyauswertungen und Aussagen der Geschleusten nachvollziehen, wobei Details noch nicht öffentlich sind.

Die Staatsanwaltschaft wertet als strafverschärfend, dass viele der über 60 Menschen, unter ihnen zahlreiche Kinder, unter lebensgefährlichen Bedingungen auf der Ladefläche von Transportern befördert wurden.

Die Verteidigung plädiert für eine Haftstrafe deutlich unter der von der Staatsanwaltschaft geforderten Mindeststrafe von viereinhalb Jahren, sollte der Angeklagte ein Geständnis ablegen. Für den Prozess sind insgesamt fünf Verhandlungstage bis Mitte Januar 2024 angesetzt.

Transparenzhinweis
  • Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Wir freuen uns über Hinweise an t-online@stroeer.de.
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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