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Krieg im Internet: G7 wollen Ukraine mit Hardware helfen

Von dpa
10.05.2022Lesedauer: 2 Min.
G7-Digitalministerkonferenz
Volker Wissing (FDP), Bundesdigitalminister, spricht zu Journalisten. (Quelle: Oliver Berg/dpa/dpa-bilder)
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Damit die Ukraine im Krieg gegen Russland besser gegen Cyberangriffe gesch├╝tzt ist, wollen die G7-Staaten Hardware als Hilfe schicken. "Dies ist auch ein Krieg im Internet und deswegen muss die Ukraine auch im Internet verteidigt werden", sagte Bundesdigitalminister Volker Wissing (FDP) am Rande eines Treffens von G7-Ministern am Dienstag in D├╝sseldorf. Was genau f├╝r Technik geschickt wird, ist noch unklar. Der ukrainische Amtskollege Mykhailo Fedorow, der bei dem Treffen online zugeschaltet war, habe angek├╝ndigt, eine Liste zu schicken mit dem genauen Bedarf.

Zur "Gruppe der 7" geh├Âren neben der Bundesrepublik die anderen gro├čen demokratischen Industriestaaten USA, Kanada, Gro├čbritannien, Frankreich, Italien und Japan. Deutschland hat derzeit den Vorsitz der Gruppe, daher ist Bundesminister Wissing der Gastgeber der Veranstaltung im Rheinland.

Der Liberale stellte eine G7-Erkl├Ąrung zur "Cyberresilienz digitaler Infrastrukturen angesichts des russischen Kriegs gegen die Ukraine" vor, wie das Papier hie├č. Darin verurteilen die sieben Staaten Moskaus Angriffskrieg "auf das Sch├Ąrfste". "Wir erkl├Ąren uns solidarisch mit dem ukrainischen Volk und sprechen den Opfern der durch die russischen Streitkr├Ąfte ver├╝bten Gr├Ąueltaten unsere tief empfundene Anteilnahme aus", hei├čt es in dem G7-Dokument.

Die Autoren betonen, dass in freien Gesellschaften die digitale Infrastruktur "gegen b├Âswillige Eingriffe und Einflussnahmen autorit├Ąrer Regime gesch├╝tzt werden muss". Man gratuliere der Ukraine, "dass es ihr gelungen ist, die Kommunikationsnetze unter h├Âchst schwierigen Umst├Ąnden aufrechtzuerhalten".

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Der Erkl├Ąrung zufolge verpflichten sich die G7-Staaten dazu, die Cyberresilienz ihrer digitalen Infrastruktur zu erh├Âhen und sich untereinander bei der Cyberabwehr st├Ąrker zu koordinieren.

Ein weiteres Ergebnis des Treffens: Deutschland und Kanada wollen eine gemeinsame Arbeitsgruppe einrichten, die k├╝nftig Hackerattacken analysieren und auswerten soll. Aus diesen Erkenntnissen will man lernen, um beim Thema Internetsicherheit voranzukommen. Auch andere G7-Staaten h├Ątten Zustimmung signalisiert und w├╝rden m├Âglicherweise ebenfalls mitmachen, sagte Wissing.

Der deutsche Minister sprach auch davon, wie wichtig eine andere Fehlerkultur sei. "Es darf nicht so sein, dass wenn ein Cyberangriff erfolgt, dass er quasi verschwiegen wird, weil es einem irgendwie unangenehm ist", sagte Wissing. "Wir m├╝ssen bereit sein, die Schw├Ąchen offen auszusprechen, die wir erkennen, damit wir L├╝cken schlie├čen k├Ânnen." Die Erkenntnis, dass man nur aus Fehlern lernen k├Ânne, m├╝sse auch f├╝r die Cybersicherheit gelten, sagte er.

Der Industrieverband BDI forderte unterdessen eine engere Zusammenarbeit unter den G7 bei Digitalpolitik und Cybersicherheit. "Der Krieg in der Ukraine ist der Weckruf f├╝r eine st├Ąrkere digitale Souver├Ąnit├Ąt der G7", betonte BDI-Pr├Ąsident Siegfried Russwurm in einer Mitteilung. F├╝r die G7-Staaten sei es jetzt wichtig, die strategische Abh├Ąngigkeit von autorit├Ąren Staaten zu verringern.

Das G7-Digitalministertreffen, an dem auch die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager teilnahm, wird am Mittwoch fortgesetzt. Dann d├╝rften weitere Schritte besprochen werden, um die Zusammenarbeit der sieben Industriestaaten bei Internetthemen zu intensivieren. Es geht zum Beispiel um die Frage, wie die Energieeffizienz von Rechenzentren verbessert werden kann - solche Anlagen haben einen enormen Stromverbrauch. Zudem wollen die Ministerinnen und Minister er├Ârtern, wie der freie Fluss von Daten gew├Ąhrleistet werden kann.

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