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Frankfurter Flughafen kassiert Plakate mit China-Propaganda ein

Von t-online, pb

Aktualisiert am 06.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Start am Flughafen Frankfurt (Symbolfoto): Der Airport hat fragwürdige Plakate zurückgezogen.
Start am Flughafen Frankfurt (Symbolfoto): Der Airport hat fragwürdige Plakate zurückgezogen. (Quelle: Hannes P. Albert/imago images)
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Zwei große Plakate am Airport warben für das harte Durchgreifen Chinas in Hongkong. Das fiel niemandem auf – dann wurde die Propaganda eilig entfernt.

Der Frankfurter Flughafen hat zwei Plakate, auf denen chinesische Propaganda über das Leben in Hongkong zu sehen war, abgehängt. Eine Sprecherin der Betreibergesellschaft Fraport bestätigte t-online, dass man den Inhalt der Plakate nach einer Anfrage der "Bild"-Zeitung erneut geprüft habe, und nun erkannt habe, dass diese "nicht zur politischen Lage" passen würde.

Auf den beiden Werbeplakaten, die laut der Sprecherin im Transitbereich des Terminal 1 von Deutschlands größtem Flughafen noch bis Mitte dieser Woche gehangen hatten, wird versprochen, dass Hongkong eine "neue Ära der Stabilität, Prosperität und Möglichkeiten" bevorstehe. Auf der dort beworbenen Website kommt dann der Regierungschef der chinesischen Sonderverwaltungszone zu Wort, John Lee, der von einem Peking-treuen Wahlgremium Anfang Mai dieses Jahres bestimmt worden war.

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Flughafen Frankfurt zieht China-Propaganda zurück

Lee vertritt dabei die Meinung, dass in Hongkong gerade die "standfeste und erfolgreiche Implementierung" des Grundsatzes "ein Land, zwei Systeme" vonstatten gehe. Um dies zu feiern, plane man nun in Hongkong eine Reihe von Festivitäten. Der Grundsatz, zudem sich die chinesische Regierung bis 2047 verpflichtet hat, sieht vor, dass man in Hongkong weitgehend autonom über Grundrechte und Justizsystem entscheiden darf.

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Tatsächlich ist Lees verbliebener Opposition in Hongkong nicht zum Feiern zu Mute: Der Wunschkandidat der chinesischen Zentralregierung schlug schon als Sicherheitschef von Hongkong die pro-demokratischen Demonstrationsbewegung aus dem Jahr 2019 nieder.

Im Sommer 2020 installierte die chinesische Regierung dann ein vage gehaltenes nationales Sicherheitsgesetz für Hongkong – und stellte damit auch die politische Opposition in der ehemals britischen Kolonie de facto unter Strafe. Seither sitzen die meisten der einst oppositionellen Politiker und Aktivisten im Gefängnis oder haben sich zurückgezogen. Viele der unabhängigen Medien wurden ebenfalls auf Druck der Regierung eingestellt oder von den Behörden verboten.

Grünen-Europachef Reinhard Bütikofer hält nichts von der May-Rede: "Sie schwimmt irgendwo im Nordatlantik und geht dabei unter."
Grünen-Europapolitiker Reinhard Bütikofer kritisiert die Hongkong-Plakate am Frankfurter Flughafen. (Quelle: Maurizio Gambarini/dpa-bilder)

Eine Fraport-Sprecherin sagte t-online am Samstagmittag, dass die Aufstellung der Plakate gemeinsam mit einer Tochterfirma der Flughafen-Gesellschaft genehmigt worden sei. Jedoch seien dabei "die Tragweite der Plakate, die dortigen Inhalte, zur damaligen Zeit nicht ausreichend bekannt" gewesen.

In der "Bild" nannte CDU-Politiker Norbert Röttgen die Plakate "Staatspropaganda, die über die Abschaffung von Demokratie und Rechtsstaat die Unwahrheit", der Grünen-Europa-Abgeordnete Reinhard Bütikofer kritisierte gegenüber dem Blatt, dass die Fraport AG, an der das Land Hessen rund 30 Prozent hält, bei der Auswahl ihrer Werbepartner strenger sein müsse: "Ein öffentliches Unternehmen in Deutschland sollte nicht mit der Verbreitung von Pekinger Propaganda Geld verdienen wollen."

Wieviel die Fraport AG an den Plakaten verdiente, ist nicht bekannt.

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