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Frankfurt-Sachsenhausen: Schwere Vorwürfe gegen Polizei nach Gewalt-Video

Schwere Vorwürfe  

Video soll Polizeigewalt in Frankfurt zeigen – Behörde ermittelt

18.08.2020, 08:48 Uhr | t-online, dpa

Frankfurt-Sachsenhausen: Schwere Vorwürfe gegen Polizei nach Gewalt-Video . Polizeipräsidium Frankfurt: Ein Video zeigt mögliche Polizeigewalt. (Quelle: imago images/rheinmainfoto/Archivbild)

Polizeipräsidium Frankfurt: Ein Video zeigt mögliche Polizeigewalt. (Quelle: rheinmainfoto/Archivbild/imago images)

Bei einer Festnahme in Frankfurt-Sachsenhausen soll ein Beamter auf einen am Boden liegenden Mann eingetreten haben. Filmaufnahmen zeigen, dass er von Kollegen gestoppt werden musste.

In der Nacht zu Sonntag ist es in Frankfurt zu einer Festnahme gekommen, von der ein Video im Internet für Aufregung sorgt. Darin ist zu sehen, wie ein Beamter auf den am Boden liegenden Mann eintritt und offenbar erst von ihm ablässt, als Kollegen ihn stoppen. Die Polizei bestätigte den Vorfall. In einer Pressemitteilung heißt es, es soll "zu unzulässiger Gewaltanwendung seitens der Polizeibeamten gegen den am Boden liegenden Tatverdächtigen gekommen sein". Zuerst berichtete die "Frankfurter Rundschau".

Laut dem Bericht der Zeitung sind die Szenen im Stadtteil Sachsenhausen auf der Dreieichstraße gedreht worden. Zuvor sei einer alkoholisierten Gruppe im Kneipenviertel ein Platzverbot erteilt worden. Der später auf dem Boden liegende 29-Jährige habe dazu gehört. 

Auf Anfrage der "Frankfurter Rundschau" wollte sich die Polizei nicht näher zum Grund der Festnahme äußern. Es heißt nur: "Die Festnahme erfolgte nicht grundlos." Ein mögliches Fehlverhalten der Polizisten werde aber geprüft. Auf Twitter schrieb die Behörde: "Derzeit laufen wechselseitig 2 Ermittlungsverfahren in dieser Sache."

Zuletzt kam es in Düsseldorf zu einem ähnlichen Vorfall. In einem Video aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt, das in sozialen Netzwerken verbreitet wurde, ist zu sehen, wie ein Polizist auf dem Kopf eines Jugendlichen kniet. Der Vorfall erinnert an die tödliche Festnahme des Afro-Amerikaners George Floyd in den USA.

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