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300 Beamte durchsuchen mehrere Reinigungsfirmen

Von dpa
Aktualisiert am 25.01.2022Lesedauer: 1 Min.
Razzia in Frankfurt: Beamte tragen Kisten mit Beweismaterial aus einem BĂŒrogebĂ€ude.
Razzia in Frankfurt: Beamte tragen Kisten mit Beweismaterial aus einem BĂŒrogebĂ€ude. (Quelle: Boris Roessler/dpa-bilder)
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In Frankfurt ist ein Firmennetzwerk im Reinigungsgewerbe von hunderten Beamten durchsucht worden. Zwölf Personen stehen im Verdacht, die Sozialversicherung betrogen zu haben.

Bei einer Razzia gegen ein möglicherweise illegales Firmennetzwerk im Reinigungsgewerbe haben mehrere hundert EinsatzkrÀfte am Dienstag bundesweit GeschÀftsrÀume und Wohnungen durchsucht. Ein 48-jÀhriger Hauptbeschuldigter sei verhaftet worden, teilte das Hauptzollamt Frankfurt am Dienstag mit.

Insgesamt werde elf MĂ€nnern und einer Frau vorgeworfen, fĂŒr ReinigungskrĂ€fte SozialversicherungsbeitrĂ€ge nicht abgefĂŒhrt zu haben. Der Schaden werde auf rund 2,2 Millionen Euro geschĂ€tzt.

Razzia in Frankfurt: Waffen, Drogen und Bargeld entdeckt

Der Schwerpunkt der Razzia mit rund 300 EinsatzkrĂ€ften lag im Rhein-Main-Gebiet. Auch in Hamburg, Stuttgart und der Pfalz seien Objekte durchsucht worden, bundesweit insgesamt 28 GeschĂ€ftsrĂ€ume und BĂŒros. In sechs FĂ€llen seien Vermögensarreste in Höhe von 2,1 Millionen Euro vollstreckt worden. Zudem seien Waffen, Drogen und Bargeld in fĂŒnfstelliger Höhe entdeckt worden.

Die Beschuldigten hĂ€tten sechs Jahre lang fortlaufend neue Firmen gegrĂŒndet, erklĂ€rte das Hauptzollamt. "Firmen, welche Personal zur Sozialversicherung angemeldet hatten, wurden aufgrund der Beitragshinterziehungen regelmĂ€ĂŸig in die Insolvenz gefĂŒhrt, wĂ€hrend die Auftragsakquise weiterhin durch andere Firmen möglich blieb", so die Behörde weiter. Das Personal sei anschließend in neu gegrĂŒndeten Firmen weiter beschĂ€ftigt worden.

"Vorgehen sollte ĂŒber Jahre hinweg verschleiert werden"

Dabei sollen auch auslĂ€ndische Arbeitnehmer angeworben und illegal beschĂ€ftigt worden sein. "Durch den Einsatz von StrohgeschĂ€ftsfĂŒhrern und bewusst verkomplizierte ZahlungsflĂŒsse sollte dieses Vorgehen ĂŒber die Jahre hinweg verschleiert werden", erklĂ€rte das Hauptzollamt.

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Neben dem Hauptzollamt Frankfurt am Main seien EinsatzkrĂ€fte sieben weiterer HauptzollĂ€mter sowie fĂŒnf StaatsanwĂ€lte an den Durchsuchungen beteiligt gewesen.

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