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Kampf gegen Eichenprozessionsspinner: Parkplätze gesperrt

Von dpa
Aktualisiert am 17.06.2022Lesedauer: 1 Min.
Raupen des Eichen-Prozessionsspinners (Archivbild): Die mikroskopisch kleinen Brennhaare der Raupen können Hautreizungen oder Atemwegsbeschwerden auslösen.
Raupen des Eichen-Prozessionsspinners (Archivbild): Die mikroskopisch kleinen Brennhaare der Raupen können Hautreizungen oder Atemwegsbeschwerden auslösen. (Quelle: Heinz Krimmer /imago-images-bilder)
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Gesperrte Parkplätze an der A1: Wegen des Eichenprozessionsspinners sperrt die Autobahnmeisterei kommt bis einschließlich nächsten Dienstag Parkplätze die auf der Raststätte Stillhorn Ost an der A1. Grund: Der Nachtfalter und dessen Raupen können Hautreizungen und Atemwegsbeschwerden auslösen.

Kleines Tier, große Wirkung: Auf der Raststätte Stillhorn Ost an der A1 (Bremen-Lübeck) bekämpft die Autobahnmeisterei zurzeit den Eichenprozessionsspinner. Deswegen können Lastwagenfahrer die Parkplätze auf dem Rasthof bis einschließlich nächsten Dienstag nicht nutzen. Die Raststätte und die Tankstelle bleiben geöffnet.

"Um einer Gesundheitsgefährdung vorzubeugen, muss die Bekämpfung des Befalls möglichst zeitnah erfolgen", erklärte die Autobahn GmbH Nord.Um eine Gesundheitsgefährdung vorzubeugen, lässt die Autobahnmeisterei den Nachtfalter und dessen Raupen bekämpfen.

Eichenprozessionsspinner an der A1: Hautreizungen oder Atemwegsbeschwerden

Der Eichenprozessionsspinner ist ein graubrauner Nachtfalter. Seine Raupen können vor allem im Mai und Juni für den Menschen gefährlich werden. Sie ernähren sich von den Blättern und Knospen verschiedener Eichenarten. Die mikroskopisch kleinen Brennhaare der Raupen können Hautreizungen oder Atemwegsbeschwerden auslösen.

Der Befall im Hamburger öffentlichen Grün lag nach Angaben der Umweltbehörde in den Jahren 2019 und 2020 etwa auf dem gleichem Niveau. Es seien 725 beziehungsweise 765 Befallsmeldungen eingegangen. "Für 2021 haben wir intern knapp 600 Befallsmeldungen bekommen – hier hat es demnach also eine leichte Abnahme gegeben", erklärte Behördensprecherin Renate Pinzke.

Besonders viele Nester waren im vergangenen Jahr im Bereich des Autobahndreiecks Hamburg-Süd, im Öjendorfer Park, auf dem Hauptfriedhof Altona, im Stadtpark Winterhude und am Moorfleeter Deich gefunden worden.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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