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Unternehmer will Party-Zonen für Punker und Jugendliche auf Sylt

Von t-online, gda

25.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Eine Touristengruppe feiert auf dem Bahnhof von Westerland auf Sylt die Ankunft: Auf der Nordseeinsel wächst der Unmut über den 9-Euro-Tourismus.
Eine Touristengruppe feiert auf dem Bahnhof von Westerland auf Sylt die Ankunft: Auf der Nordseeinsel wächst der Unmut über den 9-Euro-Tourismus. (Quelle: Axel Heimken/dpa-bilder)
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Die Nordseeinsel Sylt kommt nicht zur Ruhe: Jetzt fordert ein Immobilienmakler, unliebsame Gäste in gesonderte Bereiche zu verfrachten.

Der Sylter Immobilien-Makler Ole König will sich Punker und feiernde Jugendliche in der Innenstadt von Westerland nicht mehr gefallen lassen. "Grundsätzlich muss die Insel jedem offen stehen. Aber es dürfen nicht andere Menschen gestört werden", sagte König dem "Abendblatt". Sein Vorschlag: Die Gäste sollten sich nur noch an bestimmten Orten aufhalten.

Vor einigen Tagen hatte eine Maßnahme der Gemeinde Sylt bereits für Aufsehen gesorgt: Mit Betonblöcken und Bauzäunen sollte den Punks Einhalt geboten werden. "Die Punks hören laute Musik, urinieren in die Ecken und sprechen Passanten an. Sie provozieren, sind übergriffig und campen vor Hauseingängen. Das ist eine Belastung für Sylt. Geschäftsleute sehen sich in ihrer Existenz bedroht", sagte König jetzt der Zeitung.

Sylt: Unternehmer fordert eigene Zonen für Punks und Feierwütige

Geht es nach König, bekommen Punks und Jugendliche eigene Bereiche auf der Insel zugewiesen, wo sie andere Menschen nicht mehr stören. Man könnte den Punkern zum Beispiel im Stadtpark gegenüber vom Rathaus von Westerland einen Platz anbieten, an dem sie sich frei entfalten können. Im Gegenzug könnte man die öffentlichen Bereiche mit einer kommunalen Satzung vor dem Lagern, Lungern und Stören schützen.“

Kontrastprogramm auf Sylt: Zahlreiche Punks haben sich eingefunden – und bieten eine ungewohnte Attraktion.
Kontrastprogramm auf Sylt: Zahlreiche Punks haben sich eingefunden – und bieten eine ungewohnte Attraktion. (Quelle: Jannis Große)
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König ist nicht der erste Geschäftsmann, der sich an den 9-Euro-Touristen stört. Auch ein Gastronom aus Westerland hatte Maßnahmen der Gemeinde gefordert, nach dem es vor seinem Lokal zu Prügelszenen gekommen war. Auch König ist laut "Abendblatt" der Meinung, die Gemeinde müsse nur den Willen haben, die öffentliche Ordnung durchzusetzen.

Vorschlag: Eigener Strandabschnitt als Ort zum Partymachen

Für Jugendliche, die laut König "jetzt Malle auf Sylt feiern", hat der Immobilien-Unternehmer eine ganz eigene Idee: "Denen könnte man in Westerland einen eigenen Strandabschnitt zuweisen, als Ort zum Partymachen." König hat laut "Abendblatt" mehr als 300 Ferienwohnungen und -häuser auf Sylt. Die Insel steht seit Wochen im Fokus der Öffentlichkeit.

Fahrgäste drängen sich auf dem Bahnsteig im Westerland auf Sylt: Nicht alle, die mit dem Zug reisen wollten, konnten das auch.
Fahrgäste drängen sich auf dem Bahnsteig im Westerland auf Sylt: Mit der Einführung des 9-Euro-Tickets ist ein Hype um die Insel ausgebrochen. (Quelle: Axel Heimken/dpa-bilder)

In sozialen Netzwerken hatte sich mit der Einführung des 9-Euro-Tickets ein regelrechter Hype um die Insel, die zu Schleswig-Holstein gehört, gebildet. Es gab Ankündigungen, sogenannte Chaos-Tage auf der Insel zu veranstalten. Zu viel für manche auf der Insel: Der Bürgermeister der Gemeinde Sylt hatte im Gespräch mit t-online gefordert, das Verkehrsexperiment "schnellstmöglich zu beenden". Die Idee der Bundesregierung sei "Schwachsinn", sagte Bürgermeister Nikolas Häckel.

Häckel verteidigte am Samstag die Absperrung eines privaten Durchgangs aufgrund randalierender Punks. "Natürlich ist die Abgrenzung heiß diskutiert, polarisiert und die Punks gehen damit auf ihre Weise polarisierend um. Dennoch war dieses Zeichen wichtig, denke ich", sagte er auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Die Absperrung eines Durchgangs in der Nähe des bekannten Brunnens "Dicke Wilhelmine" sei in Abstimmung mit den Eigentümern zum Schutz von deren Eigentum und zur Vermeidung weiterer Verunreinigungen geschehen. Ordnungsamt und Polizei gingen seinen Worten nach mit Augenmaß, aber konsequent mit der Lage um.

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