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Sylt geht mit Betonblöcken und Bauzäunen gegen Punks vor

Von t-online, EP

Aktualisiert am 24.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Punks sitzen in der Fußgängerzone auf Sylt (Archivbild): Die Gemeinde will mit den Zäunen und Blöcken die Ordnung auf dem Platz wieder herstellen.
Punks sitzen in der Fußgängerzone auf Sylt (Archivbild): Die Gemeinde will mit Zäunen und Blöcken die Ordnung auf dem Platz wieder herstellen. (Quelle: Eibner-Pressefoto/imago images)
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Seit mehreren Wochen besetzen Punks einen Platz auf Sylt und sorgen damit für Schlagzeilen. Nun will die Gemeinde gegen die ungeliebten Gäste vorgehen.

Weiße Betonblöcke in der Sylter Fußgängerzone: Was in anderen Städten Amokfahrten oder ähnliches verhindern soll, wird auf der Insel gegen Punks eingesetzt, die seit drei Wochen vor der Wilhelmine in Westerland campieren.

"Wir versuchen so, den Raum ein wenig zu ordnen", erklärt Bürgermeister Nikolas Häckel im Video von "Sylt 1". Die Maßnahme soll den Bereich absichern. Dafür werden die Betonblöcke drei Meter hoch zu einer Wand gestapelt, bestätigte Häckel t-online. Vor allem der Durchgang neben einem Crêpe-Laden an der Wilhelmine soll verschlossen und geschützt werden. "Der Durchgang wird als öffentliches Klo genutzt", so Häckel. Weitere Verunreinigungen müssten verhindert und die Anwohner geschützt werden.

Punks sorgen für Umsatzeinbruch bei lokalen Restaurants

Ob die Betonblöcke die Besetzer davon abhalten können, ist fraglich. Auch Mitarbeiter der angrenzenden Läden zweifeln noch. "Die Maßnahme ist gut, damit ist es aber nicht getan, erklärt der Mitarbeiter des Crêpe-Ladens. Seit einigen Wochen habe der Umsatz einen starken Einbruch erlitten. Während des Pfingstwochenendes war sogar geschlossen. "Wenn man am Wochenende, an dem man sonst richtig zu tun hat, über die teilweise schlafenden Leute steigen muss, ist das nicht schön", berichtet er weiter.

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Schon beim Aufbau der Barriere mitten in der Fußgängerzone wird jedoch klar: Die Betroffenen scheinen sich von der Maßnahme nicht einschüchtern zu lassen. Wie im Video zu sehen ist, machen sie keine Anstalten, den Platz zu räumen.

Bronzefigur Wilhelmine im Wasserbecken (Archivbild): Der Brunnen ist zum Zentrum des Punk-Lagers auf Sylt geworden.
Bronzefigur Wilhelmine im Wasserbecken (Archivbild): Der Brunnen ist zum Zentrum des Punk-Lagers auf Sylt geworden. (Quelle: imagebroker/imago images)

Punks belagern Sylt: Weitere Schutzmaßnahmen geplant

Die Maßnahme ist eine von vielen Anregungen, die im Hauptausschuss der Gemeinde diskutiert wurden. Und eine weitere soll umgesetzt werden: Die Wilhelmine wird eingezäunt. Um zu verhindern, dass die Punks in dem Brunnen mitten in der Fußgängerzone baden, wurde dieser zunächst abgestellt. Jetzt sollen Bauzäune um das Becken folgen, damit der Brunnen nicht mehr betreten werden kann.

"So geh es Schritt für Schritt weiter bei uns", so Häckel. Wie viel die Maßnahme die Gemeinde Sylt kostet, ist noch unklar. "Die Rechnung liegt mir leider noch nicht vor", heißt es auf die Anfrage von t-online an Bürgermeister Häckel. "Sylt1" berichtet jedoch, dass die Blöcke eigens für den Einsatz auf der Insel selbst hergestellt wurden.

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