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Messer-Attacke in Zug | Ministerpräsident Günther: "Ein furchtbarer Tag"


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Ministerpräsident Günther: "Das ist ein furchtbarer Tag"

Von t-online, dpa, jse

Aktualisiert am 25.01.2023Lesedauer: 2 Min.
Die Spurensicherung sichert den Tatort: In einem Regionalzug kam es zu einer Messerattacke, zahlreiche Einsatzkräfte sind vor Ort. (Quelle: t-online)
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Nach dem tödlichen Angriff in einem Regionalzug bei Hamburg haben Vertreter der Politik ihr Entsetzen zum Ausdruck gebracht.

Bundes-Innenministerin Nancy Faeser hat den Messerangriff in einem Regionalzug bei Brokstedt in Schleswig-Holstein als "erschütternd" bezeichnet. "All unsere Gedanken sind bei den Opfern dieser furchtbaren Tat und ihren Familien." In einem Regionalzug von Kiel nach Hamburg hatte am Nachmittag ein Angreifer mindestens zwei Menschen getötet und mehrere verletzt.

Sie habe in einem Gespräch mit der schleswig-holsteinischen Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack ihre Anteilnahme ausgedrückt. "Den Verletzten wünsche ich von ganzem Herzen, dass sie wieder gesund werden. Die Hintergründe der Tat werden jetzt mit Hochdruck aufgeklärt." Sie danke den Polizei- und Rettungskräften für ihren Einsatz. Auch Sütterlin-Waack zeigte sich "tief erschüttert". Der Angriff sei eine "entsetzliche Tat gegen jede Menschlichkeit".

Daniel Günther: "Schleswig-Holstein trauert"

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther reagierte schockiert auf die tödliche Messerattacke in einem Zug nördlich von Hamburg. Der CDU-Politiker sprach am Mittwochabend in Kiel von einer schrecklichen und sinnlosen Tat, die zwei Menschen das Leben gekostet habe. "Schleswig-Holstein trauert – das ist ein furchtbarer Tag", sagte Günther.

Er denke an alle, die trauerten und um die Verletzten bangten. "Ich habe mit tiefer Trauer und Bestürzung diese Nachricht heute Nachmittag auch selbst aufgenommen", sagte Günther. Günther dankte den Einsatzkräften für deren Arbeit und auch denen, die sich um die Passagiere und Zeugen im Zug sowie um die Verletzten gekümmert hätten.

Kein vergleichbares Gewaltverbrechen

Ein vergleichbar schweres Gewaltverbrechen in einem Zug wie die tödliche Messerattacke am Mittwoch hat es laut Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen (parteilos) in Schleswig-Holstein noch nicht gegeben. Madsen und der Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Nah.SH, Arne Beck, erklärten, sie seien in Gedanken bei den Betroffenen und bei deren Angehörigen.

"Die Nachricht über den Messerangriff in Brokstedt mit Toten und Verletzten erfüllt uns mit Trauer und Entsetzen", sagte Thomas Losse-Müller, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag Schleswig-Holsteins. "Unsere Gedanken sind in diesen Stunden bei den Opfern und ihren Angehörigen. Die Hintergründe dieser schrecklichen Tat müssen jetzt rasch und sorgfältig aufgeklärt werden."

"Über diese entsetzliche Tat bin ich bestürzt", sagte Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD). "Mein aufrichtiges Mitgefühl gilt den Familien und Angehörigen der Opfer. Allen Rettungskräften gilt mein Dank. Danke an die Polizeikräfte, die den mutmaßlichen Täter im Bahnhof von Brokstedt festnehmen konnten. Ich hoffe, dass die Hintergründe bald aufgeklärt werden können."

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Verwendete Quellen
  • Material der Nachrichtenagentur dpa
  • Tweet von Nancy Faeser
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