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Hamburg: St. Pauli reagiert auf Posts von Spielern zum Nahostkonflikt

Politische Statements  

St. Pauli reagiert auf Posts von Spielern zum Nahost-Konflikt

12.05.2021, 13:31 Uhr | dpa

Hamburg: St. Pauli reagiert auf Posts von Spielern zum Nahostkonflikt. Pauli-Profi Omar Marmoush (Achivbild): Auch er äußerte sich bei Instagram zu dem Konflikt. (Quelle: dpa/Frank Molter)

Pauli-Profi Omar Marmoush (Achivbild): Auch er äußerte sich bei Instagram zu dem Konflikt. (Quelle: Frank Molter/dpa)

Nach Posts von einigen seiner Profis zur jüngsten Eskalation des israelisch-palästinensischen Konflikts hat Fußball-Zweitligist FC St. Pauli reagiert.

Nachdem einige Spieler sich zum Nahost-Konflikt geäußert haben, hat der FC St. Pauli das Gespräch mit der Mannschaft gesucht und über die Stellungnahmen gesprochen. "Die Situation ist überaus komplex und entsprechend schwer fällt eine Beurteilung der Geschehnisse", hieß es in einer Stellungnahme. "Darum haben wir in einem internen Gespräch mit der Mannschaft auf die Komplexität und Vielschichtigkeit des Konflikts sowie der Berichterstattung in den klassischen wie auch sozialen Medien hingewiesen, um die Spieler für das Thema weiter zu sensibilisieren."

Klar sei aber die grundsätzliche Haltung des FC St. Pauli "gegen Krieg, Gewalt und jegliche Formen von Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung", schrieb der Verein. Der Hamburger Club ermuntert seine Spieler, sich mit Politik auseinanderzusetzen, und nimmt selbst oft Stellung zu gesellschaftlichen Bereichen über den Fußball hinaus. Die Spieler Omar Marmoush, Leart Paqarada und Christopher Avevor hatten sich bei Instagram pro-palästinensisch geäußert.

Der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern hatte sich in den vergangenen Tagen wieder zugespitzt. Militante Palästinenser feuerten nach Angaben der israelischen Armee seit Montag mehr als 800 Raketen aus dem Gazastreifen in Richtung Israel ab. Israels Luftwaffe habe ihrerseits rund 500 Ziele in dem abgeschotteten Küstengebiet attackiert. Auf beiden Seiten gab es Todesopfer.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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