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Hamburg holt mehr aus Corona-Impfdosen heraus: 6 statt 5 Spritzen

"Überfüllt geliefert"  

Hamburg holt mehr Dosen aus Corona-Impffläschchen heraus

08.01.2021, 13:33 Uhr | dpa

Hamburg holt mehr aus Corona-Impfdosen heraus: 6 statt 5 Spritzen . Frau bekommt Impfung (Archivbild): In Hamburg kann der Impfstoff aus einem Fläschchen für mehr Personen verwendet werden.  (Quelle: imago images/Gruber)

Frau bekommt Impfung (Archivbild): In Hamburg kann der Impfstoff aus einem Fläschchen für mehr Personen verwendet werden. (Quelle: Gruber/imago images)

Hamburg nutzt sechste Impfdosis von Biontech/Pfizer: Mit dem Impfstoff aus den Ampullen können mehr Menschen versorgt werden. Bisher wurde der überschüssige Impfstoff entsorgt.

In Hamburg erhalten ab sofort mehr Menschen aus dem bereits verfügbaren Impfstoff eine Corona-Schutzimpfung. Wie der Sprecher der Gesundheitsbehörde der Deutschen Presse-Agentur am Freitag sagte, werde man den Fläschchen, in denen der Impfstoff von Biontech/Pfizer abgefüllt ist, nun sechs statt fünf Dosen entnehmen.

"Auf Grundlage von Auskünften des Bundesgesundheitsministeriums und der entsprechenden Zulassung wird Hamburg nun beginnen, die verfügbare sechste Dosis zu verwenden, um keine Impfstoffmengen zu verschwenden", sagte Martin Helfrich.

Ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums sagte kurz darauf, die europäische Arzneimittelbehörde Ema habe zugelassen, dass nun sechs statt bisher fünf Dosen aus einer Ampulle gezogen werden dürfen.

Die Fläschchen werden vom Hersteller laut Helfrich "überfüllt" geliefert. "Nach Herstellerangaben ist es möglich, bei dem Biontech-Impfstoff bei optimaler Handhabung nicht nur fünf, sondern sechs Dosen für die Schutzimpfung zu entnehmen."

Da die Zulassung aber nur für die Entnahme von fünf Dosen erfolgte, musste die Restmenge bislang mit den Flaschen entsorgt werden, wie der Leiter des zentralen Impfzentrums in den Hamburger Messehallen, Dirk Heinrich, der dpa sagte.

Weiterer Impfstoff geliefert

Er sprach von einer "wunderbaren Nachricht". "Das heißt, wir können 20 Prozent mehr Menschen impfen", sagte er. Mit der nun gewonnenen Kapazität könnten auch mehr Termine zur Impfung in dem Impfzentrum vergeben werden.

Unterdessen traf am Freitag eine weitere Impfstofflieferung in Hamburg ein. "Wir verfügen aufgrund dieser Lieferung nun über einen Lagerbestand von etwa 30.000 Impfstoffdosen", sagte Helfrich. Der Impfstoff sei aber nach wie vor knapp: "Weiterhin ist nicht mit wöchentlichen Lieferungen zu rechnen; gleichzeitig werden ab der dritten Januarwoche die ersten geimpften Personen mit der zweiten Dosis versorgt werden müssen, so dass der Bedarf zusätzlich steigt", sagte Helfrich. "Wir bleiben dringend auf eine Ausweitung der Liefermenge angewiesen."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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