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Hamburg: CDU will Nicht-Anwohner von Elbstränden aussperren

Vor nächstem Sommer  

Hamburger CDU will Nicht-Anwohner von Elbstränden aussperren

23.02.2021, 11:10 Uhr | t-online

Hamburg: CDU will Nicht-Anwohner von Elbstränden aussperren. Besucher sitzen am Elbstrand (Archivbild): Die Tagestouristen sorgen in den Hamburger Wohngebieten regelmäßig für Verkehrsschaos. (Quelle: imago images/Chris Emil Janßen)

Besucher sitzen am Elbstrand (Archivbild): Die Tagestouristen sorgen in den Hamburger Wohngebieten regelmäßig für Verkehrsschaos. (Quelle: Chris Emil Janßen/imago images)

Das gute Wetter lockt wieder die Besucher an Hamburgs Elbstrände. Die CDU will nun vor allem den Tagestouristen einen Strich durch die Rechnung machen und Nicht-Anwohner mit Schranken ausschließen.

Die Hamburger CDU rechnet im Sommer mit Touristenströmen an den Elbstränden in Övelgönne, Blankenese und Wittenbergen. Um das zu verhindern, sollen nun Schranken die Zufahrt begrenzen. In einem Bürgerschaftsantrag wurde gefordert, dass elektronische Schranken in Blankenese und Wittenbergen aufgestellt werden, heißt es beim "NDR". Diese Schranken können nur noch von den Anwohnern, Taxen, Lieferverkehrs- und Einsatzfahrzeugen geöffnet werden, lautet der Vorschlag. Ausschlaggebend dafür sei die "Kennzeichnung".

Die Besucherströme seien außerdem eine große Belastung für die Anwohner, berichtet die "MoPo". Regelmäßig komme es zu einem Verkehrschaos, weil Besucher die schmalen Straßen im Treppenviertel in Blankenese zuparken oder auch die Zuwege zu Parkplätzen zum Abstellen von Fahrzeugen genutzt würden.

Polizei und Feuerwehr bei Einsätzen behindert

Auch für Rettungskräfte der Polizei und Feuerwehr beudeuten die verstopften Straßen ein Problem. "Einsatzfahrzeuge stecken auf dem Weg zu Hilfsbedürftigen fest, weil die Autos von Strandbesucherinnen und -besuchern die Zufahrtstraßen verstopfen", wird der Antrag von der "MoPo" zitiert. Die Fraktion rechne sogar damit, dass es durch die Verkehrslage auch Todesfälle geben könne, wenn Einsatzkräfte zu spät zu Notfällen kämen.

Als Alternative zu den Schranken, wurde auch ein Strandticker, wie es ihn in Lübeck gibt, vorgeschlagen. Dort kann im Internet eingesehen werden, wie hoch die aktuelle Auslastung an den einzelnen Stränden ist.

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