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Hamburg: Schüler nach Snus-Konsum in Horn im Krankenhaus

Rettungseinsatz in Hamburg  

Schüler nach Drogenkonsum im Krankenhaus

24.11.2021, 12:55 Uhr | t-online, EP

Hamburg: Schüler nach Snus-Konsum in Horn im Krankenhaus. Rettungskräfte stehen vor der Schule: Einer der Schüler war nur noch bedingt ansprechbar. (Quelle: André Lenthe)

Rettungskräfte stehen vor der Schule: Einer der Schüler war nur noch bedingt ansprechbar. (Quelle: André Lenthe)

In Hamburg Horn waren am Morgen an einer Schule Polizei und Feuerwehr im Einsatz. Grund war der Drogenkonsum von mehreren Schülern. Vermutet wird eine in Deutschland kaum bekannte Substanz.

Großeinsatz an einer Hamburger Schule am Mittwoch: In der Stadteilschule Horn im gleichnamigen Stadtteil hatten am Morgen drei Schüler über Schwindel geklagt. Zuvor sollen sie eine "rauschgiftverdächtige Substanz" konsumiert haben, wie ein Sprecher der Polizei gegenüber t-online sagte.

Daraufhin rückten mehrere Rettungswagen sowie Beamte der Polizei zu einem größeren Einsatz aus. Vor Ort soll ein Schüler nur noch bedingt ansprechbar gewesen sein, zwei weitere hätten über Schwindel geklagt.

Snus-Beutel liegen in einer Dose (Archivbild): Das Inverkehrbringen von Kautabak ist in Deutschland verboten. (Quelle: imago images/agefotostock)Snus-Beutel liegen in einer Dose (Archivbild): Das Inverkehrbringen von Kautabak ist in Deutschland verboten. (Quelle: agefotostock/imago images)

Mehrere Medien berichten, dass es sich bei der Substanz um Snus, eine Art Kautabak handeln soll. Dies konnte die Polizei zunächst nicht bestätigen. Ein 16-Jähriger musste von einem Rettungswagen in eine Kinderklinik gebracht werden, die anderen beiden wurden an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Polizisten befragten Lehrer und Schüler der Stadtteilschule Horn.

Als Snus wird eine Art von Kautabak mit hoher Nikotinmenge bezeichnet, deren Konsum besonders in Norwegen und Schweden sehr verbreitet ist. In Deutschland ist der Verkauf verboten. Snus wird in Beutelchen hinter der Oberlippe oder Unterlippe platziert, wo es dann für bis zu 30 Minuten eine angenehme Wirkung entfalten kann. Wird die Droge falsch verwendet, kann sich der Snus-Saft auch im Mund verteilen. Das Schlucken dieses Saftes kann zu Übelkeit führen.

Verwendete Quellen:
  • Reporter vor Ort
  • Telefonat mit der Polizei Hamburg
  • Eigene Recherchen
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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