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Corona-Inzidenz in Hamburg bei 1180

Von dpa
18.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Corona-Test
Ein medizinischer Mitarbeiter führt einen Corona-Schnelltest durch. (Quelle: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf einen neuen Höchststand geklettert. Die Gesundheitsbehörde gab den Wert am Dienstag mit 1180,6 an. Am Montag hatte die Inzidenz erstmals die Marke von 1000 übersprungen. Die Behörde meldete am Dienstag 4425 Neuinfektionen, so viele wie noch nie zuvor. Das sind noch einmal 370 mehr als am Montag und 2377 mehr als vor einer Woche. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie an oder im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorbenen Menschen blieb nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) den zweiten Tag in Folge unverändert bei 2049.

Bei der Sieben-Tage-Inzidenz liegt Hamburg weiter deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Auf Basis einer anderen Berechnungsmethode gab das RKI am Dienstag für Hamburg eine Sieben-Tage-Inzidenz von 900,1 an, für ganz Deutschland einen Wert von 553,2. Nach den vorliegenden Daten haben sich in der Hansestadt seit Februar 2020 mindestens 181 438 Menschen infiziert. Davon gelten 134.700 nach RKI-Schätzung als genesen.

Auf den Intensivstationen der Hamburger Krankenhäuser wurden Dienstag (Stand 12.15 Uhr) laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 60 Covid-19-Patienten behandelt, 5 weniger als am Vortag. Die Gesundheitsbehörde gab die Gesamtzahl der Covid-19-Patienten in den Kliniken der Hansestadt mit 450 an, nach 388 am Freitag.

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Zum Vergleich: Vor genau einem Jahr waren laut Gesundheitsbehörde 514 Corona-Patienten in Hamburg stationär behandelt worden. 81 von ihnen lagen auf Intensivstationen. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen betrug damals 111,5.

Die Hamburger Hospitalisierungsinzidenz, also die Zahl der in Krankenhäusern aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner und Woche, sank laut RKI von 5,78 am Montag auf 4,32 am Dienstag. Bundesweit stieg sie minimal von 3,14 auf 3,17. Bei Überschreiten der Grenzwerte 3, 6 und 9 können die Bundesländer jeweils schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängen.

80,4 Prozent der Hamburger sind dem RKI zufolge mindestens einmal geimpft. Den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze haben demnach 78,2 Prozent. Eine Auffrischungsimpfung erhielten bisher 44,7 Prozent der Hansestädter.

Bei den Erst- und Zweitimpfungen liegt Hamburg im Ländervergleich weiter auf dem dritten Platz hinter Bremen und dem Saarland. Bei den "Booster"-Impfungen zur Auffrischung hat die Hansestadt Hessen überholt und liegt nun vor Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auf dem 11. Platz der 16 Länder.

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